Hallo,
eine Routine-Fremdspendersuche wird, denke ich, nicht gemacht, auch aufgrund der Kosten. Mir ist gesagt worden, dass eine Suche auch bis zu 15.000 Euro kosten kann.
d.h. man faengt die Suche an, falls der Patient ein Kandidat fuer einen Fremdspender ist, baldiges Rezidiv oder eben Hochrisikopatient.
Bei Normalrisiko und autologen SZT und danach stabilem Zustand wird nichts gemacht. Ich hatte auch letztes Jahr immer wieder gefragt, ob man einen Spender suchen sollte, aber da ich ja stabil in CR war, wurde mir abgeraten, auch weil ein Spender, sollte es notwendig sein, recht schnell gefunden wird....sofern einer da ist.
Katrin, ich finde das Vorgehen der Salzburger eigentlich ganz richtig, da dein Vater Hochrisiko ist, ist es vielleicht gar nicht falsch einen Spender zu suchen und dann mit dem Patienten abzuklaeren, das Risiko einzugehen oder nicht.
Ich weiss von einem Patienten, auch Hochrisiko, von Anfang an eine auto+allo empfohlen wurde, nun sind drei Jahre vorbei, trotzt schwerer GvhD geht es ihm gut, und kein Anzeichen der Krankheit.
Aber man kann das ja nicht verallgemeinern,
gruss
Sergio