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Katrin antwortete auf Fish ver. GEP
23 Jan. 2011 11:56
  • Katrin
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Hallo Rudi,

danke für interessanten den Link über BB;
genau die selbe frage stelle ich mir unabhängig von og. link auch.

Vermutlich gibt es einfach viel zu wenig handfeste Studien,
gerade was unsere isolierte del17 betrifft.

deswegen wäre ja gerade ein GEP sehr interessant, um neue informationen zu erhalten.
ich schätze, dass man bei erstellung eines zweiten risikoprofils vll.. bessere therapieaufschlüsse ziehen kann....ich weiß es nicht.

am freitag bin ich auf einem vortrag in wien bei prof. dr. ludwig.
ich hoffe ich erhalte noch zusätzliche infos von ihm

glg
Katrin


rudi antwortete auf Fish ver. GEP
21 Jan. 2011 15:58
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    23 Oktober 2009
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Hallo,
Bart Barlogie konzentriert sich in seiner Forschung neuerlich auf die Hochrisikogruppen. Er spricht von einer extra "Ultra" Hochrisikogruppe die es auch noch gibt.

Die Grundfrage für die Forscher ist folgende:
"Warum sprechen manche Hochrisikopatienten auf eine Therapie gut an und andere schlecht oder garnicht"

Was ist der Unterschied? Da muß noch mehr sein als nur die selben Delationen oder Translokationen und der gleichzeitig selbe B2M und Albuminspiegel u.s.w..

Das ist es ja eben was das MM so Komplex macht, das es nicht nur eine Hand voll Faktoren sind sondern viel mehr und diese auch noch in unendlichen Kombinationen vorkommen können,

Hier noch ein aktueller Link:
www.uamshealth.com/news/?id=5351&sid=1&nid=8849&cid=6

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Katrin antwortete auf Fish ver. GEP
21 Jan. 2011 12:11
  • Katrin
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hallo sergio,

danke für deine antwort,
ich dachte immer, dass anhand der GEP methode z.B genauer festgelegt werden kann, wer von den hochrisiko patienten die via zytogenetik festegestellt wurde, ein wie hohes risiko hat,
weil ja deutliche unterschiede festgestellt wurden bzgl. vorhandensein von z.B d13q UND del 17
die meisten del17p13 erscheinen ja in kombination mit anderen aberrationen,
bei meinem vater ist sie aber solide und auf 11 %
d.h. es könnte mitunter vll.ein spezielleres risikoprofil erstellt werden....?
(Hochrisiko= ja nicht gleich Hochrisiko )
ich werde mal hier in salzburg nachfragen, die krankenkassen sind sehr kooperativ.........

sergio antwortete auf Fish ver. GEP
21 Jan. 2011 11:55
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    27 Oktober 2009
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Katrin,
so viel ich weis, wird der GEP Test nur in Studien ausgefuehrt und man ist noch dabei aussagekraeftige Daten fuer die Zukunft zu sammeln, aber man braucht groessere Zahlen an Patienten um relevante Kriterien festlegen zu koennen, die dann auch eine gewisse Gueltigkeit haben, z.B. man hat 1000 Patienten ausgewertet und sieht dass eine gewisse Therapie dann bei bestimmten Gen Expressionen Erfolg hat, dann hat man einen Anhaltspunkt. Aber ich denke das dauert noch.
Es ist auch weniger auf den individuellen Patienten gedacht sondern man arbeitet mit groesseren Zahlen. ANgenommen bei deinem Vater wuerde man die GEP machen...tja aber mit der vorhandenen Kenntnissen glaube ich nicht, dass irgendein Zentrum sich dann auf eine bestimmte THerapie festlegen wuerde.
Leider ist es so, dass vieles was man in den Medien liest und auch in den Konferenzen vorgetragen wird, auch dazu dient Geld fuer weitere Forschung einzutreiben und natuerlich auch das "Ego" der Forscher zu "befriedigen", auch auf diesem feld herrscht eitle Konkurrenz.
Ware aber sehr froh wenn jemand mehr wuesste und mir auch das von mir geschrieben widerlegen koennte.

Bez. der FISH, das sollte schon gemacht werden. Pass aber auf, eine del 13 die mit normaler Zytogenetik festgestellt wird ist sehr negativ. Wenn die normale ZYtogenetik aber keine del 13 feststellt, diese aber nach der FISH Methode vorhanden ist, hat es prognostisch weniger negative Auswirkungen.
Frag mich aber nicht genaueres nach den beiden Messmethoden (sic!!)
Das ist wichtig zu wissen, bei mir sagten sie, ich haette keine del 13, aber erst nach meinem nachhaken wurde dann die FISH gemacht (!!!) und da bin ich positiv. Tja...

Sergio

Katrin antwortete auf Fish ver. GEP
21 Jan. 2011 06:02
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guten morgen rudi,

danke für deine erklärung,

d.h. der test wird noch gar nicht im standartverfahen angewendet?

rudi weißt du auch, ob der GEP bei vorhandenen deletationen noch zusätzliche aussagekraft hat?
Ich könnte mir vorstellen, dass die kassa hier in österreich die kosten schon übernehmen wird.......

glg
Katrin

rudi antwortete auf Fish ver. GEP
20 Jan. 2011 23:56
  • rudi
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Hallo Katrin,
schau mal hier:
www.myelom.org/fileadmin/Daten/Das_Myelo..._Diagnostik_Hose.pdf

Mit FISH Tests werden Veränderungen an den 22 Cromosomen-Paaren festgestellt (Amplifikationen, Delationen und Translokationen) wie die bekannten del 13q, del 17q, t(4-14) oder Amplifikationen (Trisomien) der Chromosomen 9 oder 11 u.s.w.

Mit GEP kann man ca. 30000 Gene untersuchen auf ihre Expression von bestimmten Stoffen an den MM Zelloberflächen. Man kann dann zusätzlich zu den Delationen oder Translokationen der FISH Analyse noch zusätzliche Prognosefaktoren ableiten.
Die GEP ist für die Zukunft zu betrachten, man kann dadurch gezielte Antigen-Therapien individuell für den einzelnen Patienten entwickeln und anwenden bzw. Inhibitoren für diese exprimierten Stoffen aus den MM Zellen (z.B einen Aurora-Kinase-Inhibitor oder IGF1R Inhibitor).

Wenn magline Plasmazellen (MM Zellen) z.B. aurora-kinase und/oder IGF1R exprimieren, dann ist das mit einer ungünstigen Prognose verbunden.

Im Moment wird das nur in der Forschung eingesetzt oder höchstens in einzelnen Studien - es ist wahrscheinlich auch ein sehr teueres Verfahren und die Kassen würden es nicht bezahlen wollen.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

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