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Margret antwortete auf Verunsichert
12 Jan. 2011 19:45
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Lieber Horst,

mit der sehr allgemeinen Erklärung "Rückenschmerzen hat doch jeder" solltst du dich nicht zufriedengeben, zumal Abweichungen in den Blutwerten und häufige Müdigkeit hinzukommen.

Bitte lass das ärztlich abklären.

Ergänzend: Ab sofort solltst du dir alle Laborwerte etc. immer als Kopie geben lassen und dir eine kleine Akte anlegen. Das schafft Klarheit und damit Sicherheit.

Liebe Grüße,
Margret

Caro antwortete auf Verunsichert
12 Jan. 2011 18:39
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Hallo Horst,

ich kann mich Rudi nur anschließen - kein Grund zu Panik. Wenn du unter Diagnostik die Beiträge mal runterscrollst, findest du auch einen Thread mit dem Thema MGUS. Das könnte für dich interessant sein. Es sind etliche hier im Forum die MGUS oder MM im Stadium I haben. Der Vater, der trotz guter Blutwerte verstorben ist, hatte kein MGUS, sondern eine Multiples Myelom im Stadium III oder II. Da kann es schon passieren, dass nach einer Chemo oder auch nach einer Stammzellentransplantation die Werte in Ordnung sind, aber das Myelom urplötzlich "explodiert" und es dadurch schnell zum Tode führen kann. Das passiert aber nicht bei Patienten, die bislang "nur" MGUS haben. Von denen entwickeln auch viele überhaupt nie ein Myelom. Also ruhig Blut und alles Gute

Liebe Grüße

Caro

horst2653 antwortete auf Verunsichert
12 Jan. 2011 18:21
  • horst2653
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Hallo Rudi,
Danke für die zügige beruhigende Antwort. Mir geht's jetzt besser!
Was die Blutwerte betrifft, so habe ich leider keine Kopie, kann mich aber erinnern, dass bei den beiden Werten eine Markierung war.

LG Horst

rudi antwortete auf Verunsichert
12 Jan. 2011 17:22
  • rudi
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horst2653 schrieb: Tatsache ist, dass man bei mir eher zufällig ein MGUS diagnostiziert hat, und im Liquor recht hohe Eiweiß und IGG Werte vorliegen.


Hallo Horst,
was meinst du mit recht hohen Eiweiß und IgG Werten?? Kannst du mal konkrete Werte nennen, dann kann man es besser bewerten.

MGUS bzw. auch später ein eventuelles Multiples Myelom gehören ja zu den niedrig malignen Lymphomen, d.h. die Zellvermehrung ist relativ langsam und zunächst über Jahre nicht aggressiv. Nur im sehr fortgeschrittenen Stadium können die MM Zellen aggressiver werden und sich auch schneller teilen .

Du hast also durchaus einige Monate Zeit bis zur nächsten Kontrolle der Werte um zu sehen, ob der Zustand "stabil" ist oder die Werte langsam und stetig in die Höhe gehen.
Bei MGUS kontrolliert man in der Regel nur alle 6 bis 12 Monate.
Wenn du dich unsicher fühlst am Anfang, dann kannst du ja die Ärzte bitten zunächst mal alle 3 Monate zu kontrollieren.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Verunsichert wurde erstellt von horst2653
12 Jan. 2011 16:09
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Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und möchte zunächst sagen, dass ich es toll finde, wie Ihr Euch austauscht und in der schwierigen Situation des Umgangs mit einer heimtückischen Krankheit unterstützt.
Habe gerade den Beitrag gelesen, wo der Vater ganz plötzlich verstorben ist, obwohl alle Werte vorher i.O. waren.
Das hat mich ziemlich verunsichert, denn ich habe den Eindruck, dass ich von den Ärzten nicht wirklich umfassend aufgeklärt werde (weshalb auch immer: Taktik, Fehleinschätzung oder Unwissenheit).
Tatsache ist, dass man bei mir eher zufällig ein MGUS diagnostiziert hat, und im Liquor recht hohe Eiweiß und IGG Werte vorliegen.
Abgesehen von vielleicht etwas stärkerer Müdigkeit und Rückenschmerzen (Bürojob; hat hier fast jeder) geht es mir aber gut!
Mein Frage ist, gibt es eine Art Kennzeichen, wie gefährlich die individuelle Ausprägung der Krankheit ist, oder ist prinzipiell immer alles möglich, so dass morgen alles anders sein kann? Ich hätte gerne eine Art "Frühwarnsystem" und möchte mir auf keinen Fall hinterher Vorwürfe machen, dass ich nicht rechtzeitig "Druck" gemacht habe!
Weiß jemand etwas in der Richtung? Danke!!
Horst