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GiselaKöenig antwortete auf Gibt es was Neues zu Kontrastmittel bei MRT?
27 Dez. 2010 13:29
  • GiselaKöenig
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    26 Oktober 2009
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Liebe Forumleser,
habe gestern von Dr. Hillengaß eine Antwort auf meine Mail erhalten. Er war bis zum 25.12.2010 in Urlaub, daher erst jetzt die Antwort. Er schrieb unter anderem:

Es gab eine Veröffentlichung zu diesem Thema beim letztjährigen Treffen der amerikanischen Hämatologenvereinigung. Grundsätzlich muss man dazu festhalten, dass es sich um einen Zellversuch mit einem bestimmten Kontrastmittel gehandelt hat. Wir haben das hier intern besprochen und sind zu der Auffassung gelangt, dass die Ergebnisse der Kollegen bisher kein Grund sind, auf MRT-Kontrastmittel zu verzichten, da diese Ergebnisse nicht einfach auf den Menschen übertragen werden können. Grundsätzlich verwenden wir sowieso eher selten MRT-Kontrastmittel. Ich würde jeweils die entsprechende Indikation prüfen und danach entscheiden. Wichtiger ist allerdings eine intakte Nierenfunktion.

Ferner schrieb er, dass es auf dem diesjährigen Treffen in USA keine ihm bekannten Beiträge zu diesem Thema gab.
Er bleibt aber an dem Thema dran.


Viele liebe Grüße

Gisela
:P

24 Dez. 2010 13:16
  • dietmar
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    03 August 2026
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Hallo zusammen,
herzlichen Dank für Eure Antworten. Ich fühle mich jetzt mit mehr Hintergrund ausgestattet für den MRT-Termin und hoffe auf einen guten Verlauf und ein möglichst unproblematisches Ergebnis. Danke nochmal
Dietmar

GiselaKöenig antwortete auf Gibt es was Neues zu Kontrastmittel bei MRT?
15 Dez. 2010 15:43
  • GiselaKöenig
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    26 Oktober 2009
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Lieber Stefan,
Du hjast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau so ist es. Manchmal braucht man bei einer MRT oder CT Untersuchung (immer bei unklaren Befunden) bei der Bildgebung die Unterstützung von Kontrastmitteln. Ob uns das gefällt oder nicht.:bang: Seit dem Frühjahr hört man nichts mehr von der Gefahr die vom Gadolinium bei MM ausgeht. Die "Nierenunfreundlichenkeit" ist bekannt. Bei allen Untersuchungen muß man den Schaden mit dem Nutzen abwägen. Bei einem noramlen Ganzkörper MRT zur Kontrolle braucht man kein KM. Muß man aber einen unklaren Befund abklären bei dem der Kontrast bei der Darstellung angehoben werden muß, geht es leider nicht ohne.
Rudi schrieb:Kontrastmittel beim MRT ist immer notwendig wenn man auch feststellen will, ob außerhalb der Knochen/Wirbelsäule extrameduläre Anteile im Gewebe neben den Knochen (z.B. Rückenmarkkanal) vorliegen.

Auch da braucht man nicht immer KM kommt immer auf den jeweiligen Befund an. Werde Dr. Hillengass eine Mail senden. mal sehen was er schreibt.

Viele Grüße aus dem verschneiten Heidelberg

Gisela

15 Dez. 2010 12:57
  • ketem
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Lieber Dietmar,
ich hatte das selbe Problem. Nach einem CT, bei dem man etwas erahnte, wollte der Onkologe gerne ein MRT haben. Dieses wurde dann mit Kontrastmittel gemacht, in Abwägung der Vor- und Nachteile hat man sich wegen der genaueren Aussage für das Kontrastmittel entschieden.
Bei einem anderen MRT wegen einer Hüftentzündung hatte ich dagegen darauf bestanden, keines zu verwenden, aus den bekannten Gründen und weil es nicht um die Frage von myelombedingten extramedullären Anteilen ging. Ich denke, hier ist es , wie so oft, eine Abwägung. Mir ist es dabei immer wichtig, dass keine Ideologie daraus wird, ob man nun mit oder ohne macht.
Viele Grüße
Stefan

3x Initialchemo VAD
1x Stammzellensammlung
2x autologe Stammzellentransplantation nach Hochdosischemo
Velcade Erhaltungstherapie nach Hochdosis im Rahmen einer Studie. Seit Dez. 2008 Werte im Normbereich.
Seit Anfang 2012 neuerlicher langsamer Anstieg der Werte. Wird engmaschig kontrolliert
Website-Tagebuch: melcher-holzminden.de

15 Dez. 2010 12:21
  • Caro
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Hallo,

hier ein ganz interessanter link zu Gadolinium - betrifft zwar nicht direkt MM, aber was das Gadolinium betrifft....

de.wikipedia.org/wiki/Nephrogene_systemische_Fibrose

und noch ein etwas kritischerer Artikel:

www.zentrum-der-gesundheit.de/gefaehrlic...ntrastmittel-ia.html

LG Caro

15 Dez. 2010 11:25
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo,
Kontrastmittel beim MRT ist immer notwendig wenn man auch feststellen will, ob außerhalb der Knochen/Wirbelsäule extrameduläre Anteile im Gewebe neben den Knochen (z.B. Rückenmarkkanal) vorliegen.

Wenn der Kreatinin Wert bei 2,0 und höher liegt sollte man überhaupt kein Kontrastmittel mehr verwenden, weil es die Nieren dann total kaputt machen kann.

Die Frage zur eventuellen Myelomwachstumsanregung durch die MRT Kontrastmittel würde ich direkt an Dr. Jens Hillengass (Uniklinik Heidelberg) stellen. Er kennt die Diskussion darüber.
Hier die Kontaktdaten:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Bildgebun...Myelom.109136.0.html

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com