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archiv antwortete auf M Gradient
05 Apr. 2009 09:02
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Marion" am 5. April 2009 um 09:02 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Rudi S" geschrieben am 5. April 2009 um 02:31 Uhr.


danke lieber Rudi, das hab jetzt sogar ich verstanden. Bei mir wird immer beides angegeben. Das Problem bei mir ist ja, das der IgG so dermassen stark schwankt ( teilweise Unterschiede um die 1600 mg/dl pro Messung), das er allein als Verlaufsparameter fürs Myelom nicht herangezogen werden kann. So stand es im letzten Arztbrief. Der M-Gradient hingegen ist stabil hoch um 35. Manchmal war der M-Gradient höher als der IgG.
Schreib mir doch privat, was bei dir los ist, ja?
Danke auf alle Fälle für die Erklärung.
Kopf hoch, Nase in den Wind
Marion

archiv antwortete auf M Gradient
05 Apr. 2009 02:31
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Rudi S" am 5. April 2009 um 02:31 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Marion" geschrieben am 31. März 2009 um 11:38 Uhr.

Hallo,

Das Gesamteiweiß im Serum besteht aus Albumin, alfa 1-Globulinen, alfa 2-Globulinen, beta-Globulinen und den Gamma-Globulinen.
Die Gamma-Globuline werden von den Plasmazellen gebildet und dazu gehören IgG, IgA und IgM.

Bei der Serum-Eiweiß-Elektrophorese zeigt sich beim MGUS oder Multiplen Myelom bei den Gamma-Globulinen eine schmale erhöhte Spitze (Peak) über der normalen Gammma-Globulin Normkurve.
Diese Spitze wird als M-Spike oder M-Gradient oder M-Protein bezeichnet. M steht dabei für Monoklonal (oder Myelom).
Der M-Gradient wird vom Computer anhand der Kurvenflächen berechnet und das Grundrauschen der anderen polyklonalen Immunglobuline wird noch abgezogen.
Der M-Gradient ist dann z.B in Prozent angegeben.
Vom Gesamteiweiß (100 Prozent)kann man dann entsprechend der M-Gradient in Gramm pro Liter ermitteln.

Der obere Normwert vom Gamma-Globulin ist 18 Prozent (9,5 bis 18). Um überhaupt einen M-Gradienten zu haben muß also in den Laborwerten bei Gamma-Globulin ein höherer Wert als 18 Prozent stehen (z.B. 30 Prozent).

Hat man dann in seinen Laborwerten z.B. ein Gesamteiweiß von 10,0 g/dl dann kann man den M-Gradienten bzw. das M-Protein auch grob ermitteln. 30 Prozent von 10,0 g/dl ergeben dann also 3,0 g/dl oder 30 g/Liter oder 3000 mg/dl.
Das Gesamt-IgG im Laborbericht liegt dann noch etwas darüber z.B. bei 3500 mg/dl.
Das noch funktionsfähige polyklonale IgG wäre dann also noch mit z.B. 500 mg/dl im Serum vorhanden.

Bei mir ermitteln sie in Tübingen immer nur das Gesamt-IgG und nie den M-Spike alleine.
Das Gesamt-IgG reicht zur Verlaufskontrolle völlig aus.

Hast du in deinen Laborberichten immer den M-Gradienten und das Gesamt-IgG ausgewiesen.
Wie waren diese bei den letzten Berichten ?

LG
Rudi

archiv antwortete auf M Gradient
31 März 2009 14:11
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Marion" am 31. März 2009 um 14:11 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "christine" geschrieben am 31. März 2009 um 13:52 Uhr.


danke für die schnelle Antwort. Aber mein M-Gradient liegt manchmal schon deutlich über dem IgG. Mein M-Gradient ist ja ziemlich hoch und stabil hoch, mein IgG hingegen schwankt ja extrem von hoch zu total niedrig. Ist denn der M-Gradient mehr aussagekräftig?
Hoffe auch auf fundiertes Sachwissen vom Gardasee (natürlich auch in der Hoffnung, dass aufgrund stabiler Ergebnisse der Dr. Gardasee Zeit hat, sich zu äussern:-)))

archiv antwortete auf M Gradient
31 März 2009 13:52
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "christine" am 31. März 2009 um 13:52 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Marion" geschrieben am 31. März 2009 um 11:38 Uhr.

hm, einen Normbereich des M-Gradienten gibt es glaube ich nicht,der ist an sich schon unnormal, sollte ja bei "0" sein.

Beim symptomatischen MM und seinen asymtomatischen Vorstufen gibt es ja folgende Möglichkeiten:

-Betroffenes Immunglubolin erhöht, M-Gradient von niedrig bis sehr nah an diesen Wert, aber natürlich nicht drüber. Je näher er an den Wert des erhöhten Imunglubolins kommt, desto mehr zeigt es an, dass der gesunde Rest verdrängt wurde.

Die anderen nicht involvierten Immungluboline können dazu entweder nicht, einseitig oder beidseitig erniedriegt sein.

Bei MGUS z.B.gibt es Studien, die besagen dass es erniedrigte ein grosses Riskio darstellen und andere Studien, die das nicht so eng sehen (ich glaube an die letzten Studien - bin ja neuerdings auf dem "kognitiven" Trip )

Hoffe, dass es das war was du gemeint hast - bin fast sicher, dass die Gardaseefraktion sich dazu meldet!

M Gradient wurde erstellt von archiv
31 März 2009 11:38
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Dies ist der erste Beitrag dieses Themas, verfasst von "Marion" am 31. März 2009 um 11:38 Uhr.

Hallo ihr Lieben,
hier mal eine 'Anfängerfrage' (bei einer Fortgeschrittenen;-). Der M-Gradient kann sowohl in der IgA Fraktion als auch in der IgG Fraktion ausserhalb der Norm sein? Wenn ja, dann richtet sich der Normbereich des M-Gradienten nach dem Normbereich des jeweiligen Immunglobulins?
Danke für Erklärung und Kopf hoch, Nase in den (Frühlings-) Wind
Marion

archiv antwortete auf M Gradient
31 März 2009 11:38
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Dies ist der erste Beitrag dieses Themas, verfasst von "Marion" am 31. März 2009 um 11:38 Uhr.

Hallo ihr Lieben,
hier mal eine 'Anfängerfrage' (bei einer Fortgeschrittenen;-). Der M-Gradient kann sowohl in der IgA Fraktion als auch in der IgG Fraktion ausserhalb der Norm sein? Wenn ja, dann richtet sich der Normbereich des M-Gradienten nach dem Normbereich des jeweiligen Immunglobulins?
Danke für Erklärung und Kopf hoch, Nase in den (Frühlings-) Wind
Marion