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24 Nov. 2010 16:43
  • rudi
  • Offline
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Norbert,
in der Regel werden die Remissionsphasen nach einzelnen vergleichbaren Therapien immer kürzer als bei den vorhergegangenen Therapien.
Wenn wie bei Euch die 1. Remission nach doppelautologer SZT 4,5 Jahre gedauert hat, dann könnt ihr nach einer 3. autologen SZT nach Erfahrungswerten in etwa mit einer weiteren Remissionsdauer von ca. 3 Jahren rechnen, wenn ihr Glück habt.
Das könnte dann eine Zeit ohne weiteren Therapien sein nur mit Kontrollen alle 3 Monate.
Bei einer Rd Therapie gibt es vielleicht eine Remissionsdaauer von 6-9 Monaten nach Absetzen des Rd. Oder es muß dauernd therapiert werden über die nächsten Jahre.
Ich weiß natürlich nicht wie gut die Stammzellen jetzt noch gesammelt werden können und wie die Qualität dieser dann ist für ein gutes Anwachsen nach autologer SZT.
Hier würde ich eventuell nochmal eine 2. Meinung in Würzburg oder Heidelberg einholen.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

24 Nov. 2010 16:24
  • ketem
  • Offline
  • 104 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Lieber Norbert,
ich habe zwar noch keine Erfahrungen mit einer dritten SZT, obwohl das bei mir im Falle eines rezidivs wohl auch in Frage käme, weil ich noch einen Beutel Stammzellen eingefroren habe.
Grundsätzlich ist es aber so, dass eine 3. Stammzellenbehandlung sicher dann Sinn macht, wenn die Gesamtbelastung mit Myelomzellen durch eine wie bei Euch vorangegangene Chemo (in diesem Fall Rd, wenn ich richtig verstanden habe) gering ist. Dann bringt die Stamzellenbehandlung eine erhebliche Vertiefung der Remission und ist sicher effektiver als wenn man erst noch wieder lange zuwartet.
Genau kann das natürlich nur der Arzt sagen, da es immer auch auf den Einzelfall und die Gesamtkonstitution ankommt. Da die ersten beiden SZT schon über 2 Jahre her sind bevor die Werte gestiegen sind, macht es Sinn darüber nachzudenken.

Viele Grüße
Stefan

3x Initialchemo VAD
1x Stammzellensammlung
2x autologe Stammzellentransplantation nach Hochdosischemo
Velcade Erhaltungstherapie nach Hochdosis im Rahmen einer Studie. Seit Dez. 2008 Werte im Normbereich.
Seit Anfang 2012 neuerlicher langsamer Anstieg der Werte. Wird engmaschig kontrolliert
Website-Tagebuch: melcher-holzminden.de

Erfahrungen mit dritter autologer SZT ? wurde erstellt von Norbert
24 Nov. 2010 15:02
  • Norbert
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    03 August 2026
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Guten Tag
meine Frau wurde von 09/04 bis 07/05 innerh. der DSMM V Studie ( doppel SZT) behandelt und war bis Anfang 2010 in Remission. Von Jan bis Mai 2010 waren Gesamteiweiß auf 92 g/l und IGg auf 40,2 g/l gestiegen und sie wurde mit Rd (4 Zyklen) behandelt. Ziel war es aufgrund der langen Remissionszeit eine dritte SZT durchzuführen. Mit Rd - Therapie sind die Werte Eiweiß auf 69 und IGg auf 12 g/l gefallen. Da in 2005 nicht genügend Stammzellen gesammelt, wurde jetzt erfolgreich noch eine Mobilisierungschemo vorgenommen (Zugabe von 1xPlerixafor). Die Werte Eiweiss jetzt auf 60 g/l und IGg 9,2 g/l. Plasmazellen vor Rd 10-15%. Bei diesen Werten kommen wir ins Nachdenken ob jetzt sofort - wie vorgeschlagen - eine dritte STZ erfolgen soll oder ob man nicht auf den Faktor Zeit setzt und verschiebt bis die Werte wieder langsam ansteigen. Bis zur dritten SZT soll weiter Rd genommen werden. Hat jemand von Ihnen bereits Erfahrungen mit einer dritten SZT und den zeitlichen Abläufen gesammelt ? Wie lange kann / soll man warten ?
Danke für ihre Hilfe im voraus.
Norbert