Ein Rezidiv macht sich in den meisten Fällen in der speziellen Blutuntersuchgung oder bei einer Knochenmarkpunktion bemerkbar. Ausnahme bildet das assekretorische MM, das nur durch KMP nachgewiesen werden kann.
Ein CT oder eine Röntgenaufnahme können Knochenschäden gut nachweisen. MRT und PET-CT können Myelomherde (auch außerhalb der Knochen) noch empfindlicher nachweisen. Wobei ein PET-CT eine enorme Strahlenbelastung darstellt, wobei nicht nur die Myelomzellen getroffen werden, sondern alle aktiven Stoffwechselvortgänge, also (Herz-)muskeln, Gehirn, usw.
Ein Kontrastmittel-MRT ist das Mittel der Wahl um Rezidivherde , auch kleine (ab 6mm) in der Bildgebung sichtbar zu machen. Empfindlicher wie CT, da letzteres nur die Knochenänderungen erfasst, das MRT aber durch die Kontrastmittel direkt die Zellstruktur , also insbesondere die Myelomherde verstärkt darstellt. Ich bin kein Mediziner, aber im Arm denke ich stellen sich Knochenschäden durch das MM recht einfach in einer Röntgenaufnahme bzw CT dar. Ich nehme an,der behandelte Arzt hat bereits Blutbildveränderungen oder durch eine KMP festgestellt und deshalb das MRT beauftragt, was leider mit Wartezeiten bei Kassenpatienten verbunden ist (Kosten knapp 4-stellig, darum macht man das nicht einfach so, Pet-ct dann noch mal rund 3 mal so teuer). Privatpatienten haben es bei Terminen etwas einfacher wegen erhöhter Vergütungssätzen, die die Diagnostik für jedermann erst wirtschaftlich machen.
Im besten Falle handelt es sich bei den Armschmerzen um eine Spätfolge des ursprünglichen Myelombefalles, z.B. eine Mikrofraktur eines vorgeschädigten Knochens oder neuropatische Schmerzen durch Veränderungen in der Wirbelsäule oder Nebenwirkung der Induktionstherapie
Letzte Änderung: 25 Dez. 2025 14:08 von miregal.