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Johannes1956 antwortete auf Kriterien zur Bestimmung des Therapieerfolgs
13 Nov. 2025 22:05
  • Johannes1956
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    29 April 2023
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Ich lebe in Wien und wurde im AKH und Hanuschkrankenhaus behandelt. Nach der HD/aSZT wird hier nach 100 Tagen ein F-18 FDG PET gemacht. Dann wird ein Knochenmarksaspirat entnommen und in einem Speziallabor mit Leukozytentypisierung bestimmt, wieviele Tumorzellen sich unter 1 Million Zellen befinden. Wenn alles negativ ist, spricht man von MRD Null. Aber selbst wenn noch wenige Zellen gefunden werden, wie bei mir 0.026 Prozent, ist das nicht beunruhigend, da danach sowieso die Erhaltungstherapie durchgeführt wird, es sei denn, die Zahl ist zu hoch und man braucht noch Therapie zur Konsolidierung.
Im weiteren Verlauf wird bei mir derzeit monatlich ein Blutbefund gemacht (nun seit 2 Jahren), hier schaut man auf den M Gradienten, die Immunglobulin Werte, die freien Leichtketten, das b2Microglobulin und die Harnanalytik.
Eine weitere PET Untersuchung oder Knochenmarksuntersuchung ist nicht geplant, solange die Laborwerte unauffällig sind und es mir gut geht.

Ich weiß auch nicht, warum in den unterschiedlichen EU Ländern die Richtlinien und Standards unterschiedlich sind.

Ich finde, dass die Untersuchungen 100 Tage nach HD/aSZT kein Luxus sind und in den Gesamtkosten der Behandlung nur einen geringen Anteil ausmachen, aber eine wesentliche Aussage zum Erfolg der Behandlung liefern.

Johannes

10 Nov. 2025 08:56 - 10 Nov. 2025 08:57
  • Doris2460
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    13 August 2022
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Hallo Antonio,

ich vermute du lebst nicht in Deutschland, denn hier gehört ein PET-CT nicht zu den Standardbehandlungen beim MM. Wird meist nur bei besonderen Gründen finanziert.

Es wäre sehr schön, wenn du dein Profil ausfüllen würdest.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt
Letzte Änderung: 10 Nov. 2025 08:57 von Doris2460.

10 Nov. 2025 06:51
  • Antonio
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    11 September 2025
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Der Therapieerfolg nach HD/ASCT wird meist durch bildgebende Verfahren wie PET/CT kontrolliert. Es wird geprüft, ob noch aktive Tumorzellen vorhanden sind (Remission). Auch Blutwerte, Knochenmarkbefunde und das allgemeine Befinden spielen eine Rolle.

04 Juni 2025 22:21
  • Mapoli
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Hallo Ariane,

herzlich Willkommen hier im Forum.

In unseren Grundlagen unter Leitlinien findet Du bei den S3 Leitlinien (Langversion) auf Seite 89 die Kriterien und auch die Untersuchungen, die gemacht werden sollten. Zusätzlich auf Seite 72 das, was an Bildgebung erforderlich ist, um ein Therapieansprechen zu beurteilen.
www.leitlinienprogramm-onkologie.de/file..._Langversion_1.0.pdf

Alles Gute für Deinen Mann.
Liebe Grüße
Ma

04 Juni 2025 21:47 - 04 Juni 2025 21:49
  • miregal
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es gibt die Abstufungen Progress/stabil/ Partial response/ VGPR (very good) /Komplette Remission (CR) und MRD negativ. Letzteres bedeutet messtechnisch krebsfrei, VGPR >50% Rückgang, die anderen Werte liegen dazwischen. Meist wird eine Biopsie herangezogen und das Blutserum auf monoklonale Antikörper bzw. Leichtketten untersucht (Immunfixation). Tiefergreifend sind die MRD Bestimmungen, wofür es verschiedene Verfahren gibt. Beste Nachweisgrenze derzeit 1:10 Millionen einer Tumorzelle im Verhältnis zu gesunden Zellen. Auch Bildgebung PET-CT bzw MRT kann zur Bestimmung der Tumorlast herangezogen werden. Leider erreicht nicht jeder Patient MRD negativ, bei machen agressiven Formen ist man schon mit einer stabilen VGPR zufrieden
Letzte Änderung: 04 Juni 2025 21:49 von miregal.

04 Juni 2025 16:03
  • Karsten
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    22 April 2010
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Hallo,
das halten alle Kliniken und Onkologen unterschiedlich.
In der Myelomabteilung der Uni Heidelberg schauen sie hauptsächlich auf den M-Gradient. Die Ärzte dort sind der Meinung,liegt der Wert unter 5, muss nicht behandelt werden,für alles darüber gibt es eine Therapieempfehlung für deinen Onkologen. Als ich 2010 in Leipzig war, hat man mein IGG für den Erfolg/Nichterfolg ausgewertet. Mein Onkologen nimmt ebenfalls den IGG und dazu die Leichtketten.


Alles Gute