Hallo Carmen,
war bei meiner Frau auch mal drin gestanden. Bedeutet, man hat keinen klaren Beweis dafür gefunden, dass eine solche Gammopathie vorliegt, aber auch keinen eindeutigen Beweis dagegen.
Im Prinzip wird die nächste Untersuchung in einigen Monaten dann Aufschluss geben, ob sich etwas verändert hat.
Die Ärztin meinte damals, der Satz weist auf eine Unklarheit im Laborergebnis hin und dass meist eine vorsichtige Beobachtung oder weitere Diagnostik folgt – aber kein unmittelbarer Grund zur Sorge besteht, solange keine Symptome oder Auffälligkeiten dazukommen.
Man könnte sicher auch gleich reagieren und CT machen, Knochenmarkspunktion oder eine Serumelektrophorese, ist aber eher selten nötig. Außer, es treten irgendwelche Symtopme auf, aber eventuell ist es besser, Du fragst den Arzt nochmal.
Zwei Gammopathien gibt es theoretisch - nach meinem bescheidenen Wissen - tatsächlich, die bi-klonale Gammopathie, ist aber eher selten.
Bei meiner Frau war es sogar so, dass sich nach der Chemo das IgA in ein IgG gewandelt hat.
Also der Satz kann schonmal sein, mit der Vorgeschichte meiner Frau würde mich das - ist natürlich nur auf unser Schicksal bezogen - nicht beunruhigen und sie hat MM, nicht MGUS.
Alles Gute weiterhin
Bernd