Hallo liebe Forumsteilnehmer,
mein Name ist Ina und eigentlich schreibe ich für meinen 73-jährigen Vater, der vor ein paar Tagen auffällige Blutergebnisse bekommen hat. Ich weiß, dass hier keine Ärzte sind und erst recht will ich euch nicht nerven mit etwas, das hoffentlich noch ,,ein kleiner Fisch" ist, wenn ihr versteht. Das hoffe ich jedenfalls so, so sehr und doch habe ich irgendwie überhaupt kein gutes Gefühl. Momentan muss ich ständig nur an dieses Thema denken...
Ich schreibe euch einfach hier diese Blutwerte, die mir Kopfzerbrechen machen und hoffe, dass jemand die Zeit findet, sie für mich einzuordnen:
- MCHC 32.4 g/dl (Referenz 33.0-36.0)
- Beta1-Globuline 4.8 (Referenz 5.3-8.4)
- Beta2-Globuline 2.6 (Referenz 3.3-6.5)
- Gamma-Globuline 24.5 (Referenz 10.3-19.6)
Kreatinin Clearance 98 ml/min (Referenz 49-79)
Und nun das, was ich am liebsten nicht schreiben würde:
- IgA (Turbidimetrie) 0,44 g/l (Ref. 0.7-4.0)
- IgG (Turbidimetrie) 21.64 g/l (ref. 7.0-16.0)
- IgM (Turbidimetrie) 0.28 g/l (Ref.0.4-2.3)
- Freie Kappa-Leichtketten 11.1 mg/l (Ref. 6.7-22.4)
- Freie Lambda-Leichtketten (Nephelome) 144.0 mg/l (Ref. 8.3-27.0)
- Ratio Freie Kappa/Lambda-Leichtketten 0.08 (Ref. 0.31-1.56)
Es liegt somit eine monoklonale Gammopathie vom Typ IgG-Lambda vor, das weiß ich. Was ich nicht weiß und was mich so, so sehr beunruhigt, sind die Leichtketten und die niedrige Ratio. Ich weiß, dass zur Diagnsotik eines MM noch andere Faktoren hinzukommen müssen und das werden wir auch abklären lassen.
Könnten solche Werte (auch diese hohen Lambda-Leichtketten) auch bei einem smoldering myelom vorkommen? Es tut mir leid, dass ich hier mit solchen Anfängerfragen komme und ich weiß, dass ihr darüber vielleicht nur müde lächeln könnt. Mich macht das alles aber echt verrückt. Unsere Hausärztin wirkt nicht gerade kompetent und bis wir einen Termin in Heidelberg haben, geht es bestimmt noch etliche Monate und überhaupt...
Es wäre lieb von euch, wenn ihr mir ein Feedback geben könnt.
Eure Ina