Hallo, Du hoffentlich gar nicht mehr so sehr ängstlicher Johann,
das wirklich teure und aufwendige bei der Analyse der KMP-Substanz ist nach meiner Kenntnis genau das: Die "händische" oder "augenscheinliche" Analyse am Mikroskop. Normale Zellen haben ihren Zellkern schön in der Mitte, MM-Zellen in der Regel nicht, sondern bei denen liegt der Kern "exzentrisch". Also nicht britisch exzentrisch, sondern die hängen häufig "außen", also Richtung Zellmembran, irgendwie so herum. Kannste nachlesen und sogar ein Bild dazu anschauen im Patientenhandbuch aus Heidelberg, in der 2024er Auflage auf Seite 7.
Da auch gesunde Personen einige von diesen exzentrischen Dingern haben, aber meist weniger als 5 %, muss da eben auch ausgezählt und gerechnet werden. Keine Ahnung, ob das schon eine KI kann, aber ich denke, da ist immer noch das geschulte Auge einer medizinischen Fachkraft erforderlich. Ich weiß aber nicht, ob es da wirklich noch andere Auswertungen von dem Knochenmarkmaterial gibt als genau diese, und der Befund dauert vielleicht noch, weil das eben jemand zusammenschreiben muss. Sieht m.E. also schon mal sehr gut für Dich aus. Aber wie ich Dich hier kennengelernt habe, findest Du wahrscheinlich bald wieder etwas zum Argwöhnen

. Sorry, war nicht bös gemeint - meine Kinder haben, wenn ich mir früher unnötig Sorgen gemacht habe, immer gesagt: "Papa, chill mal! Die Rotzlöffel.