Hallo Ma,
danke für deine Nachricht!
Meine Eltern wollen mich (wie Eltern das wohl meistens machen) lieber schonen und mich mit dem Thema nicht belasten. Meine Mutter ist bei allen Terminen dabei, das ist schon viel wert, mein Vater überhört in solchen Situationen gerne mal das ein oder andere.
Als die Diagnose 2021 gestellt wurde, hatte ich ein paar Mal auch selbst Kontakt mit dem zuständigen Professor aufgenommen, ich will mich da aber auch nicht so sehr einmischen oder den Eindruck machen, meine Eltern wären nicht selbst in der Lage, sich zu informieren. Ich möchte nicht übergriffig sein, aber natürlich möchte ich möglichst viele Informationen haben und so gut wie möglich helfen. Manchmal muss man wohl auch geduldig sein….eine Eigenschaft, die mir gerade bei dem Thema häufig fehlt.
Alles, was ich weiß ist, dass mein Vater nächste Woche in die Klinik muss, wo er dann den ersten von insgesamt vier Zyklen einer intravenösen Therapie bekommt, die dann im Abstand von jeweils zwei Wochen wiederholt wird, dann aber ambulant. Und der behandelnde Arzt ist zuversichtlich, damit erneut eine Remission zu erreichen. Ich hoffe, er hat recht….
LG Claudia