Hallo Betti, glaube jedem ging es so wie dir ...
Bei mir war es seinerzeit ein stechender Rückenscherz bei einer Skitour, dachte an Bandscheibenvorfall, schönstes Wetter Ende März, musste mich der Heli nach der Gipfelrast abholen. Erst zwei Tage in der Klinik entdeckten sie eigenartige Hohlräume in Rückenwirbeln. Ein Wirbel war zertrümmert und piekste ins Rückenmark. Ok Op, stabilisieren wir. Zwei Tage nach der Op, weiterhin horrende Schmerzen, dann die Horrornachricht Plasmozytem. Dr Google sprach von nicht heilbare Blutkrebserkrankung. Da brach die Wwlt zusammen.
Aber es ging bergauf. Zuerst Bestrahlung, Im Oktober darauf wieder skifahren am Gletscher, fast 5 Jahre Ruhe, Beginn der Chemo, nach einem Monat wieder Spuk vorbei, Chemo ging weiter, einge unschöne Komplikationen, Reha im Schwarzwald (war wie schöner Sommerurlaub), und seitdem seit 5 Jahren nix mehr. Solange keine Wirbel brechen ist die Behandlung relativ easy, nervig waren nur die Prämedikation von Dexa und Fenstil, das eine aufputschend, das andere dämpfend. Kam nicht gut. Bischen kribbeln in Fingern und Zehen, die ersten 2 Behandlungstage leichtes Fieber, das wars schon.