Guten Tag alllerseits!
Bin neu hier und neu mit MGUS/SMM konfrontiert.
MGUS war kein Zufallsbefund, seit 2 Jahren spüre ich schnelle körperliche Erschöpfung und seit 1/2 Jahr ständige Gleichgewichtsstörungen, torkle beim Gehen, Fahrradfahren aber noch möglich. Ständig ein Gefühl, als wäre eine Erkältung im Anmarsch und im Beckenbereich eine Art schmerzloses Ziehen, als würde sich da ein Durchfall melden. Dabei alle Organe in guter Verfassung, auch Nieren unbelastet. Es mag sich mit dem Spüren einer gutartigen Prostata-Vergrößerung mischen. Gesegneter Appetit und unproblematische Verdauung. Ein großes Blutbild bracht die MGUS an den Tag und die Hämatologie eben die SMM mit leichtgadiger kappa-positiver und geringer lymphatischer Progenitrozellen. (braucht's weitere Daten hier?) Irgendwelche anderen Krankheiten gab es in der Vergangenheit auch nicht.
Ich bin in gewisser Weise froh, dass der Hämatologe mir versicherte, dass meine Beschwerden keinesfalls mit der SMM im Zusammenhang stehen könnten und ich habe auch keinen Grund zu zweifeln, fühle mich gut aufgehoben (und bleibe natürlich unter Beobachtung).
Trotzdem möchte ich mir dazu eine Art "2. Meinung" einholen. (Grundsätzlich gehe ich der Gleichgewichtsstörung jetzt neurologisch/psychisch nach).
Robert
JG 1961/groß/schlank