Als Ingenieur bewerte ich die Messdiagramme, mag sein dass ich falsch liege weil kein Mediziner. Also das Blutserum wird einer Elektrophorese unterzogen, wobei schwerere Moleküle weniger weit wie leichtere wandern im elektrischen Feld. Auf einem Papierstreifen werden sie dann angefärbt und man sieht die jeweiligen Intensitäten abhängig vom Ausschlag als dunklere oder hellere Flecken. Der Computer errechnet aus den Intensitäten und dem jeweiligen Molekülgröße (=Ausschlag in der Elektrophorese) ein zweidimensionales Diagramm deren x-Achse der Auslenkwert/Molekülmasse, in der y-Achse die Intensität zugeordnet wird. Monoklonale Antikörper sind alle identisch, daraus ergibt sich ein ein schmales Band /Peak wenn die Erkrankung aktiv ist . Normale Immunglobuline nennt man dann M-Gradienten. In der Kurve sieht man auch Albumin, und die Kurven der A-und G -Immunglobuline als Kurven. Körpereigene Globuline haben polyklonale, also unterschiedliche Größe und werden deshalb als Kurve, nicht als Peak angezeigt. Der Computer errechnet dann aus der Intensitätsverteilung quantitative Leichtketten und Immunglobuline und ggf. Kappa/lambda verhältnis. . Die Molekülgrößen der M. G und A Globuline haben unterschiedlicher Größenordnung, die krankhaften (aus den Myleomzellen) alle das gleiche Molekül. Je nachdem wo der Peak dieser unnützen Leichtketten oder Langketten ( meistens Gamma) auftreten, erkennt man die Myelomart. Daneben machen auch therapeutische Antikörper Peaks in der Elektrophorese, also zb Dara oder Elo, da sie ebenfalls fixe Molekülmassen haben.
Nach dieser Erklärung folgt, dass die körpereigenen Immunglobuline rausgerechnet werden können, da nur die krankhaften "Peaks" herangezogen werden für die Beurteilung. Schwanken also aufgrund eine rInfektion die körpereoigenen Immunglobuline, hat das nur wenig Auswirkung auf die Beurteilung
Letzte Änderung: 29 Juni 2022 21:54 von miregal.