Allgemein gilt: MRT und PET-CT finden fokale Myelomherde ab einigen mm Größe, da muss der Knochen noch nicht angegriffen sein. Im MRT wird die Resonanz von Wassermolekülen im Magnetfeld genutzt, um ein Bild darzustellen. CT ist Röntgentrahlung, die bei unterschiedlichen Geweben stärker oder schwächer absorbiert wird. Da Knochen das besser macht wie Gewebe, sieht man damit Knochendichteänderungen besser, während MRT besser für Gewebe mit höherem Wasseranteil geignet ist (z.B. Knochenmark). Beide Messverfahren überlappen sich teilweise, und man kann mit Kontrastmitteln auch den Darstellungsbereich erweitern.
Die Entscheidung hängt ja nicht nur vom b(one) Wert der CRAB Kriterien ab, um eine Therapieentscheidung zu treffen.
Wenn die Leichtketten und M-Protein Werte schnell steigen, wird man früher anfangen wie bei einem ansonsten stabilen MGUS. (es gibt auch dafür Studien, um bei Hochrisikopatienten früher mit der Therapie zu beginnen wie üblich)
Evtl. erst mal ohne Transplantation starten?
Letzte Änderung: 19 März 2022 07:59 von miregal.