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carina antwortete auf stefan
23 Juni 2010 09:58
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Hallo Stefan,
habe die allogene seit 7/09 hinter mir. Deine Symptome kenne ich nur zu genau, habe die auch immer noch. Mein Arzt in der Uni-Klinik Essen hat mir erklärt, daß das "Entzugserscheinungen" vom abgesetzten Kortison sind, die Nebennieren müssen erst wieder lernen selbst Kortison zu bilden. Wenn du es einrichten kannst, hör auf deinen Körper und gib ihm die Ruhe, die er braucht.
LG Andrea.

stefan antwortete auf stefan
22 Juni 2010 15:34
  • stefan
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Hallo zusammen
Danke für die Tipps
Mal sehen was ich da für mich mit nehmen kann. Habe am 29.6 neuen termin in Heidelberg da werde ich noch mal das Thema ansprechen.
werde mich umgehend melden wenn ich was neues erfahren habe
bis die tage
lg Stefan

Caro antwortete auf stefan
21 Juni 2010 15:22
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Hallo Stefan,

Du hast ja auch einen ganz schönen Stiefel hinter dich gebracht. Mein LG - Lebensgefährte - (HD im Dez. 2007) hatte auch das Problem. Er nimmt Antidepressiva (Citalopram 40 mg) morgens und abends erst 30 mg, jetzt nur noch 15 mg Mirtazapin. Er hat auch eine Psychotherapie gemacht, die ihm gutgetan hat.
Aber bevor Du zu den Antidepressiva greifst, würde ich zwei Sachen abklären lassen:

Meinem LG haben die Onkos gesagt, das könne auch eine Spätwirkung vom vielen Dexa sein, weil die Nebennieren sozusagen das Produzieren verlernt haben. Sie haben ihm dann gering dosiertes Dexa gegeben - hat allerdings bei ihm nicht geholfen. Ein weiterer Punkt ist - die meisten haben nach Transplantation Testosteronmangel - das kann man beim nächsten Blutbild mitabklären. Bei meinem LG war das so. Er ging dann zum Endokrinologen und bekam eine zeitlang Testosteronspritzen, worauf es ihm um einiges besser ging.

Vieles braucht nach so einer Rosskur, wie du sie hinter dir hast, allerdings einfach nur Zeit.

Liebe Grüße und den Mut nicht verlieren,

Caro

rudi antwortete auf stefan
21 Juni 2010 11:24
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Hallo Stefan,
zunächst mal Glückwunsch zu deiner erfolgreich überstandenen Therapieabfolge.
Es ist ja noch nicht ganz ein Jahr zurück mit deiner allogenen SZT und das entgültige Anwachsen und Funktionieren des Spenderimmunsystems kann ja 1-3 Jahre dauern.
Der HB ist ja noch "niedrig" und die "Sauerstofftransportfähigkeit" der roten Blutkörperchen wahrscheinlich noch nicht optimal.
Und ein Körper, der soviele Chemotherapien und Medikamente abbekommen mußte kann nie wieder so fit und frisch werden und sein wie man das von früher gewohnt war. Hier muß man wohl den Umständen entsprechend Abstriche machen und seine Verfassung mit viel Geduld und mäßigem Sport und Bewegung wieder langsam verbessern. Es ist leichter gesagt als getan.
Es kostet tägliche Überwindung und ohne fremde Hilfe ist es oft gar nicht zu schaffen.
Hier noch ein Link zu einem Bericht der Uni Tübingen.
www.medizin.uni-tuebingen.de/uktmedia/Ei...ussbericht_Thoma.pdf

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

thea antwortete auf stefan
21 Juni 2010 08:03
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Hallo,
ich habe solche Ermüdungserscheinungen auch immer wieder.Manchmal stehe ich morgens auf und denke,ich hätte gar nicht geschlafen. Wenn du nicht arbeiten musst ???, dann musst du immer mal wieder Ruhepausen einlegen, auch wenn man sich daran nur schwer gewöhnen kann.
Ich würde nicht gleich zu einem Medikament greifen.
LG aus Berlin, Thea

CuMMinhoefer antwortete auf stefan
20 Juni 2010 22:29
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Hallo, Stefan,
ich war im Mai zur Reha in Freiburg und habe dort Dr Weis kennengelernt: Der schreibt ganz viel und hält Vorträge über Fatigue und hat sich rührend um mich gekümmert. Vielleicht solltest Du den einmal an-mailen.
Ich habe zwar nur eine autologe SZT hinter mir, aber Deine Symptome "fühle" ich auch. Meine Erfahrung: Geduld und viel an der frischen Luft spazieren. Und - zum Glück kann ich es mir leisten - ich schlafe, wenn es der Körper will. Stehe durchaus `mal um Viere auf, ruhe dann aber stundenlang (meist vorm Fernseher beim Fußball).

Aber das mit der Fatigue solltest Du echt einmal abklären.
Alles Gute und viele Grüße aus Berlin,
Matthias

Weil es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen fröhlich zu sein.