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  • Triple M
  • Offline
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    30 Juni 2017
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Hallo Lois,

schau doch hierzu einmal in das Patienten-Handbuch 2020 der Uni Heidelberg (hier verlinkt: www.myelom.org/component/jdownloads/?tas...id=37&m=0&Itemid=101 )

Dort werden ab S. 17 die verschiedenen molekularbiologischen Diagnostikmethoden beschrieben. Standardmäßig wird danach aktuell offenbar lediglich iFISH durchgeführt (und von den Krankenkassen bezahlt). Auf S. 20 erfolgt dann der ergänzende Hinweis, dass jedenfalls in Heidelberg unter anderem auch die Sequenzierung des gesamten Genoms (allerdings nicht im klinischen Alltag) vorgenommen werden kann.

Um von den Möglichkeiten dieser Methode zu profitieren, müsste sich Dein Mann also vermutlich in die Obhut eines großen Zentrums wie Heidelberg, Würzburg (vielleicht Ulm, Hamburg?) begeben - das wäre sicherlich eine win-/win-Situation, denn die erhobenen Daten werden ja für die aktuelle Forschung benötigt.....

Viele Grüße
Triple M

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  • LoisLane
  • Autor
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    02 August 2026
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Hallo zusammen,

Prof. Einsele hatte in seinem Vortag (Minute 13:20) von einem total hoffnungslosen Fall berichtet, dem plötzlich sehr gut geholfen werden konnte (CR in 2 Wochen), als eine vollständige Sequenzierung des Genoms vorgenommen wurde und dadurch klar wurde, welche Mutationen vorlagen. So konnte ein spezifisch auf diese Mutationen wirkendes Mittel gegeben werden.
Ich hoffe ich habe alles richtig verstanden....

Ich finde diesen Ansatz als Laie total nachvollziehbar und wichtig (also anstelle mit der Chemiekeule draufschlagen zu müssen in der Hoffnung man trifft das richtige). Soweit ich verstanden habe, ist so ein Verfahren aber nicht die Regel.

Ich frage mich, ob es hier Erfahrungen mit einer solchen Sequenzierung des Knochenmark-Materials gibt: ISt es möglich, soetwas irgendwo durchführen zu lassen (auch wenn es selbst gezahlt werden muss)?

Der Vortragslink den ich meine ist hier:
www.ukw.de/fileadmin/uk/medizin_2/videos...ost_ASH_20022021.mp4