Guten Tag liebes Forum,
ich würde gerne eine Frage an Euch richten, da ich leider trotz großer Recherche keine passende Antwort finden kann.
Bei mir wurde aufgrund einer selt. Autoimmunkrankheit in 08/2020 ein sehr umfangreiches Blutbild gemacht, auffällig waren
nur 2 Parameter, die eben typisch für diese Krankheit ist. Es wurden auch viele Parameter bestimmt, die man klassisch bei einem MM ebenfalls
erhebt, also z.B. IGs, Leichtketten im Blut & Ratio. Urin wurde auf Protein & Albumin gescheckt. Alle Werte i.O.
Seit 01/2021 habe ich nun "schäumenden" Urin. Morgenurin besonders stark, tagsüber variiert dies je nach Trinkmenge zwischen "keinem Schaum"
und Schaum wie beim Morgenurin. Der Allg.Doc hat ein großes Blutbild gemacht, nix auffälliges. Der Urologe findet auch nix und der Nephrologe hat die Organe
geschallt ohne Befund, nun wird das Blut und der 24h Urin u.a. auf Leichtketten untersucht. Ich wusste bis dato nicht was das ist oder was sich dahinter verbergen kann.
Nun bin ich da ein Stück schlauer (leider).
Meine Frage an Euch ist: Wenn jene Parameter, die bei einer MM normalerweise auffällig sind in 08/2020 i.O. sind und ich den schäumenden Urin in 01/2021
erstmalig bemerkt habe, könnte dann wirklich ein MM dahinterstecken resp. können sich die Parameter innerhalb von 5-6 Monaten so stark verändern. Ich konnte
nämlich nichts darüber finden wie schnell sich ein MM entwickelt bis er zu Symptomen führt wie der schaumige Urin. Aufgrund der Blutwerte in 08/2020 dürfte ich kein MM
zu diesem Zeitpunkt gehabt haben.
Einfache Ursachen wie Reinigungmittel in der Toilette, Medikamente, "ungewöhliche" Ernährung kann ich ausschließen. Mein Urin beinhaltet KEIN Eiweiß (, wobei bisher nicht auf
Paraproteine wie Leichtketten geprüft wurde bei den letzten Untersuchungen. Nur einmalig in 08/2020). Symptome wie Knochenschmerzen, Müdigkeit habe ich nicht oder anders gesagt, ich fühle mich ansonsten überhaupt nicht krank. Blasen/Harnwegsentzündung wurden ausgeschlossen.
Alle Nierenwerte top.
Lieben Dank & schönes WE
Tesla