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miregal antwortete auf PET-CT
17 März 2021 19:09 - 17 März 2021 19:11
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    17 Mai 2019
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Das Pet-ct zeigt den Ärzten an, wo unser Untermieter nagt. Er muss dann aber schon in klinisch messbarer Menge vorhanden sein, weil die PET-Aufnahme nur sehr grob ist wird ein normales CT oder MRT drüber gelegt. die Strahlungsbelastung bei jedem CT ist nicht wenig, ich denke Gadolinium beim MRT ist das das kleinere Übel. Die Strahlenbelastung liegt bei 10-20mSievert, das ist etwa die natürliche Strahlenbelastung von 5-10 Jahren (pro CT). Bei radiologischem Personal ist dies der Grenzwert pro Jahr. Also eine (PET-)CT pro Jahr wäre imho dann noch akzeptabel. Ich hatte 4 CTs letztes Jahr drum mache ich jetzt erst mal Pause (die Studie hätte es erfordert). Vorteil von Pet-ct ist auch die Erkennung von extramedulären Myelomherden oder sonstigen Tumoren
Letzte Änderung: 17 März 2021 19:11 von miregal.

leopoldi antwortete auf PET-CT
11 März 2021 07:38 - 11 März 2021 07:48
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    23 Oktober 2009
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Hallo zusammen.

Ein Pet-CT ist teuer und müsste zumindest ambulant bei gesetzlich Versicherten vorher von der KK genehmigt werden. Deshalb wurde es bei meinem Mann in wenigen Ausnahmefällen so gemacht, dass er jeweils eine stationäre Einweisung vorlegen musste (nach allogener Stammzelltransplantation, nachdem Rezidive unterwegs waren, für die keine anderen Untersuchungsmethoden überhaupt auch nur einen Ansatz hergaben, allein die geschilderte Schmerzsymptomatik hat gezeigt dass was nicht stimmt). In der Regel wird sonst Low-Dose-CT gemacht.

CT hat mehr Strahlung als eine einfache Röntgenaufnahme, da so gesehen mehrere einzelne Aufnahmen scheibchenweise. MRT arbeitet mit Magnetfeld und wird bevorzugt für nicht so dichtes Gewebe angewandt, also für Weichteile, während CT besser Knochen darstellt.
Der Nachteil beim MRT ist, dass es meist mit Kontrastmittel durchgeführt wird, oft unnötig, insbesondere aber wenn es um den Ausschluss von Tumoren in Knochen geht wird dies vermutlich nicht diskutabel sein. Das Kontrastmittel für die Magnetresonanztomografie unterscheidet sich ganz wesentlich von jenem bei anderen bildgebenden Verfahren, es ist nämlich gadoliniumhaltig. Es ist heute belegt, dass es nicht rückstandslos ausgeschieden wird. Im Körper verbliebenes Gadolinium reichert sich im Gehirn, Gewebe und Knochen an. Bis heute ist kein Mittel bekannt, womit man Gadolinium ausleiten könnte. So wird man das in diesem Leben nicht wieder los. Gadolinium ist ein Schwermetall und gilt als noch giftiger als Quecksilber. Noch wird von medizinischer Seite bestritten, dass solche Ablagerungen eine Auswirkung auf den Patienten hätte. Bei mir wurde drei Jahre nach Kontrastmittelgabe ein 30fach erhöhter Wert nachgewiesen. Außerdem Signalstellen im Gehirn, die jetzt als MS interpretiert werden.
Es gibt mittlerweile zahlreiche Berichte im Netz über Gadolinium- oder Kontrastmittelvergiftung.

Ich für meinen Teil würde definitiv eher Röntgenstrahlung auf mich nehmen, als mir nochmal Kontrastmittel spritzen zu lassen.

LGe :)

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
Letzte Änderung: 11 März 2021 07:48 von leopoldi.

Ranu antwortete auf PET-CT
10 März 2021 13:22
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Hallo Henry, hallo Ma,

vielen Dank für eure Rückmeldungen!

LG und noch einen sonnigen Tag

Mapoli antwortete auf PET-CT
09 März 2021 18:02 - 09 März 2021 18:05
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Hallo Ranu,

es sind zwei unterschiedliche Untersuchungsverfahren. Das CT wird in der Radiologie gemacht, das PET-CT in der Nuklearmedizin. Mit einem "Low-Dose Ganzkörper CT" kann man sehr gut die Knochen beurteilen. Wenn man Weichteile oder gar extrameduläre Zellen (also Myelomzellen, die sich nicht im Knochen befinden) sehen möchte, sollte man ein MRT (Untersuchung mit Magnetfeldern und Strom, ohne Strahlenbelastung) machen, oder eben ein PET-CT. Auch wenn Myelomzellen im Knochen vorkommen, ohne das sie bereits ein Loch in den Knochen erzeugt habe, kommt man mit dem CT nicht wirklich weiter. Auch dann sind MRT und PEt-CT sehr hilfreich.

Das CT (Computer-Tomographie) ist eine Untersuchung mit Röntgenstrahlen. PET steht für "Positronen-Emissions-Tomographie" und basiert auf eine nuklearmedizinische Untersuchung in Kombination mit einem CT. Man kombiniert beide Verfahren, da die nuklearmedizinische Untersuchung zwar wunderbar Stoffwechselprozesse darstellen kann, aber sehr unscharfe Bilder erzeugen würde.
Schwach radioaktive Atome werden dazu mit Stoffen, die der Körper kennt und benötigt, versehen (angereichert). Dadurch werden diese wiederum im Körper angereichert. Dies geschiet z.B. mit Traubenzucker und Flour18. Auf diese Weise kann man stoffwechselaktive Zellen, also z.B. Tumorzellen, im Körper darstellen und durch das CT eben auch wunderbar sehen, wo genau im Körper sich dieser Prozess befindet (also orten).

Nachteil: Das PET-CT ist zum Einen nicht überall verfügbar, zum Anderen wird es nicht immer von der Krankenkasse bezahlt. Deswegen kommt es besonders in Studien zur Anwendung oder in großen Kliniken. Letztendlich ist es die Entscheidung des Arztes, wann ein PEt-CT Sinn macht. Man muss bedenken, dass es teuer ist und etwas mehr Strahlenbelastung bringt. Darum sollte eine Nutzen-Risiko-Abwägung gemacht werden. Übrigens gibt es inzwischen auch schon PET-MRT. Auch hier geht die Forschung immer weiter.

Hier auf unserer Seite unter Grundlagen findest Du zwei schöne Videos zu allen drei Verfahren (CT, MRT, PET-CT)
www.myelom.org/grundlagen/weitere-inform...k-beim-myelom-3.html

www.myelom.org/grundlagen/weitere-inform...ltiplen-myeloms.html

Liebe Grüße
Ma
Letzte Änderung: 09 März 2021 18:05 von Mapoli.

Gordon_Bloeh antwortete auf PET-CT
09 März 2021 17:03
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Hallo Ranu,
bei mir wurde auch gerade ein PET-CT gemacht. Was der Unterschied zum normalen CT ist weiss ich nicht.
Es wurde mir aber gesagt, dass Krebsherde in den Knochen beim PET-CT erkennbar wären.
Zum Glück habe ich keine Auffäligkeiten in den Knochen.
LG
Henry

Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!

PET-CT wurde erstellt von Ranu
09 März 2021 10:55
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    04 März 2020
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Hallo zusammen,

ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet, weil es mir in den vergangen Monaten nicht gut ging.(Dazu später in einer anderen Kategorie noch mehr)
Heute habe ich nun eine Frage an euch?
Im April soll wieder mein jährliches Ganzkörper- CT durchgeführt werden. Ich habe im Forum gelesen, dass einige von euch ein PET-CT erhalten haben. Wann wird denn ein PET-CT gemacht und wann ein normales CT ? Kann mir das jemand erklären?

Vielen Dank für eine Antwort.

LG Ranu