Guten Morgen Moni,
ich werde das mal an einem anderen Beispiel erläutern.
Stell dir einfach einen Teich vor auf dem Blätter schwimmen, jetzt verbindest du deine Augen und entnimmst aus dem Teich einen Eimer Wasser.
Wahrscheinlich hast du dann auch Blätter mit im Eimer. Jetzt könntest du mit der Anzahl der Blätter in deinem Eimer darauf schließen wie viele Blätter im Teich sind.
Würdest du den Versuch ein weiteres mal wiederholen hättest du wahrscheinlich ein anderes Ergebnis.
Ähnlich ist das bei der Knochenmarksbiopsie. Problem dabei ist immer das man einen Hotspot treffen kann oder auch eine Stelle wo wenig Myelom Zellen vorhanden sind.
Wichtiger ist bei der Biopsie die FISH Analyse sofern es sich um ein Myelom handelt, da sich daraus Therapie Entscheidungen ableiten lassen.
Beim Myelom ist es leider so das es mit einer Untersuchung nicht getan ist und dort viele Sachen in einander greifen, was die Krankheit sehr komplex macht.
Es müssen immer alle Parameter beurteilt werden über die Labordiagnostik, die Knochenmarksbiopsie und Bildgebendenverfahren.
Ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten.
"Am Ende ist alles gut, nur davor ist manchmal echt Scheiße"