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sandra.l antwortete auf (Wie) sag ichs meinem Kinde
20 Juli 2010 15:01
  • sandra.l
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Liebe Margret!
Danke für diese Information, bin gerade auf der Seite "Inkanet" gewesen, sie ist wirklich sehr informativ und hilfreich.
Liebe Grüße
Sandra

Margret antwortete auf (Wie) sag ichs meinem Kinde
07 Juni 2010 10:30
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Liebe/r "gast",

danke für dieses sehr wichtige Thema!

Kennst du "INKA"? Das ist ein Informationsnetz für Angehörige von Krebspatienten.

Auf die besondere Situation der Kinder betroffener Familien wird sehr gut und sensibel eingegangen - mit der richtigen Abwägung zwischen "Wahrheit und Klarheit" und "Vermeidung unnötiger Ängste". Uns und den Kindern in der Familie hat das damals sehr geholfen. Schau mal rein bitte:

www.inkanet.de/db/body_a_soul/kinder_eltern/index.html

Zitat: Kinder krebskranker Eltern sind in einer besonders schwierigen Situation. Sie erfassen die Bedrohung durch die Erkrankung ihrer Eltern auch mit jungen Jahren intuitiv und trotzdem wird mit ihnen wenig gesprochen: Die Eltern sind sehr mit eigenen Ängsten und Belastungen beschäftigt. Die Kinder spüren das und trauen sich oft nicht, ihre Fragen zu stellen und haben nur selten Gelegenheit, die Behandler (Schwestern, Ärzte, psychosoziale Mitarbeiter) kennen zu lernen und dort ihre Fragen beantwortet zu bekommen. Zitatende.

Du findest dort auch ein Literaturverzeichnis:

www.inkanet.de/db/body_a_soul/angehoerige/literatur.html
Zu Büchern zum speziellen Thema einfach runterscrollen bitte.

Alles Liebe euch,
Margret



christine antwortete auf (Wie) sag ichs meinem Kinde
07 Juni 2010 09:47
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Hallo,
ich habe gerade versuccht, über die Sucfunktion "Kind" "Kinder" die vielen alten Beiträge zum Thema zu finden.....knurr, geht natürlich nicht. javascript:editor.insertSmilie(':bang:')

Ich habe erst gar nichts gesagt, und das Wort Krebs total vermieden, bin dann aber auf die Taktik mit dem "Vorläufer des Krebses", der vielleicht irgendwann behandelt werden muss und mit dem man dann halt leben muss/kann. Man kann das Glas natürlich auch halbleer beschreiben.....

Meine Tochter ist 14 und ganz relaxed - so sind halt Kids, wenn sie hören dass sich alles "irgendwie fixen" lässt. Das echte Sterben kennt sie bisher nur von Haustieren.



dietmar antwortete auf (Wie) sag ichs meinem Kinde
07 Juni 2010 09:02
  • dietmar
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Hallo Gast,

unsere Kinder (15 und 22) haben wir ca 3 Wochen nach dem ersten Verdacht, als dieser mit Knochenmarkbiopsie gesichert worden war, informiert. Etwa auf der Linie, dass die Gefahr besteht, dass früher oder später beim Papa eine Krebserkrankung ausbrechen kann, dass es aber noch nicht soweit ist und auch nicht tödlich verlaufen muss. Also angemessen tief gehängt, um nicht unnötig zu beunruhigen. Für meine Frau und mich war es aber höchste Zeit, den Kindern gegenüber die Diagnose zu eröffnen, einfach weil wir mit Freunden sprechen wollten, Anrufe kommen würden etc. Und für die Kinder halte ich es in nahezu jedem Alter für günstig, wenn man ihnen eine dem Alter entsprechende Erklärung dafür gibt, was sie ohnehin zumindest diffus spüren, dass irgendetwas irgendwie scheinbar unerfreulich anders geworden ist. Wenn Kinder keine Erklärung bekommen, werden sie sich selbst eine basteln, leider häufig so, dass sie sich selbst als Grund für das Leid der Eltern sehen, und das sollte man ihnen in jedem fall ersparen. Unsere Kinder haben übrigens kaum noch nachgefragt, weil ja - asymptomatisch- auch kaum was zu beobachten ist.
Viel Erfolg wünscht
Dietmar

leopoldi antwortete auf (Wie) sag ichs meinem Kinde
06 Juni 2010 20:30
  • leopoldi
  • Offline
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Gast,

bei uns hat sich diese Frage nicht gestellt, weil zum Zeitpunkt der Diagnose die Krankheit schon so weit fortgeschritten war, dass dies vor den Kindern (zu dem Zeitpunkt 14, 11 und 9) nicht mehr zu verheimlichen war.
Ich würde mit den Kindern offen darüber reden, weil sie sicher auch Unsicherheit spüren. So lange die Werte stabil sind, kann man sie doch langsam heranführen; da schlummert eine Krankheit, die regelmäßig kontrolliert werden muss, damit die Ärzte rechtzeitig eingreifen und behandeln können, um dem Papa dann gut helfen zu können.
Meine Kinder wissen, dass die Krankheit lebensbedrohlich ist. Aber ich versuche ihnen dann im Gegenzug immer bewusst zu machen, dass niemand weiß, wie lange er hier bleiben darf. Der eine kann mit einer schlimmen Krankheit recht alt werden und ein anderer verunglückt morgen bei bester Gesundheit.
:-?
LGe
Leopoldi

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

(Wie) sag ichs meinem Kinde wurde erstellt von gast
06 Juni 2010 17:59
  • gast
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    02 August 2026
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Bin seit Sep. 2008 mit asymptomatischem MM diagnostiziert. (IGG leicht erhöht und bis jetzt realiv stabil).

Die Frage ist "ob" oder "ab wann" und "wie" man seine Kinder (9 + 15) über diese Krankheit am besten informiert. Die eigene Gelassenheit (u. die meiner Frau) ist natürlich bei jeder Verlaufskontrolle angespannt. Auch ist die Nichtteilnahme an Blutspendeterminen stets brisant.

Hat denn hier jemand Tips oder Erfahrungen mit dieser Informationsproblematik?