Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Margret Winkler" am 6. Juni 2009 um 08:35 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Michael" geschrieben am 5. Juni 2009 um 22:17 Uhr.
Lieber Michael,
ich habe dazu die Habilitationsschrift von Prof. Dr. Sezer, Cahrite Berlin, er-google-t. Doktorvater von Sezer war übrigens der "forumsberühmte" Prof. Einsele, Würzburg (was man nicht alles so erfährt im www).
Die Schrift ist von 2001, also therapeutisch nicht auf dem allerneuesten Stand der Erkenntnis. Die Basics hingegen blieben unverändert.
Trotzdem: Unter 3.6 bis 4.8 findest du das von dir aufgeworfene Thema. Soweit mein laienhaftes Verständnis reicht, ist eine Veränderung des Zellkerns inklusive DNA durch Chemotherapien sehr wohl möglich und beeinflusst den Verlauf und die
Prognose ungünstig.
Bei meinem Mann wurde nach allen bisherigen Therapien eine zytogenetische Untersuchung an der Uniklinik Hannover vorgenommen, um eben diese Frage der genetischen Schädigung abzuklären. Es wurde keine Veränderung festgestellt - wobei ich mich jetzt erst frage, was man getan hätte, wenn doch... Wahrscheinlich wenig bis nichts.
Liebe Grüße,
Margret Winkler