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Tetti1958 antwortete auf Familiäres Risiko
24 Jan. 2020 12:31
  • Tetti1958
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    27 Dezember 2015
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Lieber Tim,

Zu deiner Frage kann ich leider keine eindeutige Antwort geben jedoch möchte ich dir gerne etwas Anderes schreiben. Als Erkrankte wurde mir in letzter Zeit immer wieder bewust, dass ich loslassen muss und manchmal habe ich auch furchtbar egoistische Gedanken: "hoffentlich bin ich schon nicht mehr auf dieser Erde, sollte eines meiner Kinder erkranken".
Am Anfang meiner Erkrankung war ich auch ständig ängstlich um mich, um meine Kinder usw. Joseph hat mir hierzu mal den Kopf gewaschen, er schrieb: LEBE! und er hat Recht. Es ist bestimmt nicht immer einfach und klar gibt es auch dunkelschwarze Tage und Nächte ABER, es nützt nichts! Es nützt nichts, sich ständig Sorgen zu machen über Das was kommt oder auch nicht. Keiner weiß das, außer vielleicht der liebe Gott.
Bitte genieße das Leben mit deiner Familie, sei eine Stütze für deine Frau und deine Schwiegermutter und vergiß bitte nicht das Leben zu feiern und zu genießen.
Alles Gute für dich und deine Schwiegermutter!

Kirsten

Et häät noch immer joot jejangen

Tim antwortete auf Familiäres Risiko
24 Jan. 2020 09:50
  • Tim
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    02 August 2026
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Guten Morgen meine Lieben,

danke für die freundlichen Worte, auch von mir ein Hallo :)

Ich habe davon auch schon im Netz gelesen, dass dieses gewisse Protein "Paratarg7" vererbt werden kann, ich habe da auch schon versucht die Frau Dr. Sandra Grass eine Email zu schreiben, leider ist diese deaktiviert und der Professor Michael Pfreundschuh leider verstorben. Ich wollte einfach noch mehr Informationen dies bzgl. haben, leider gibt es keine neuen Erkenntnisse zu dieser Studie.

Ich bete auch zu Gott, dass meine Familie nicht erkrankt, ich kann einfach nicht einschätzen, wie groß oder klein die Wahrscheinlichkeit ist, ich mache mich verrückt.
Vielen lieben Dank an dich Markus, deine Worte haben mich etwas beruhigt, dass die Chance hoch ist, dass sie evtl. nicht erkranken, ich weiß bloss nicht wie ich mit dieser Situation leben/ umgehen soll, ich bin seit Montag wie eine leere Seele....

Danke an dich Joseph, mit dem Test habe ich auch schon gelesen, dass man es evtl. nachweisen kann, aber das Problem ist auch, dass meine Ehefrau davon noch nicht mal weiß, dass sie es evtl. haben könnte, sie trauert gerade um die Situation ihrer Mutter, ich habe ihr nur das weitergegeben, was der Professor bei uns in Braunschweig mitgeteilt hat, er meinte zu mir, "Sie brauchen sich aber keine Sorgen machen, diese Krankheit ist keine Vererbbare Krebserkrankung, sie KANN aber in Familien vorkommen".

Kirsten, es tut mir unendlich Leid um deinen Vater, mein herzlichstes Beileid :(
Ich verstehe deine Situation sehr gut, die Kinder...
Ich bete, dass man eines Tages eine Lösung findet, ich wünsche allen hier nur das Beste....

Und eine Frage spuckt die ganze Zeit in meinem Kopf, ist es bewiesen, dass alle erkrankten, diese Krankheit an Ihre Kinder weitergeben zu 100% bestätigt ist... ich verstehe es bloß nicht, oder ich kann es einfach nicht...
Oder gibt es Erkrankte, deren Kinder nichts haben...

Tut mir leid, dass ich wieder etwas neben der Spur bin, ich kann bloß damit nicht leben, mein Alltag ist nicht mehr der selbe.....

LG Tim

Tim antwortete auf Familiäres Risiko
24 Jan. 2020 09:50
  • Tim
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    02 August 2026
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Guten Morgen meine Lieben,

danke für die freundlichen Worte, auch von mir ein Hallo :)

Ich habe davon auch schon im Netz gelesen, dass dieses gewisse Protein "Paratarg7" vererbt werden kann, ich habe da auch schon versucht die Frau Dr. Sandra Grass eine Email zu schreiben, leider ist diese deaktiviert und der Professor Michael Pfreundschuh leider verstorben. Ich wollte einfach noch mehr Informationen dies bzgl. haben, leider gibt es keine neuen Erkenntnisse zu dieser Studie.

Ich bete auch zu Gott, dass meine Familie nicht erkrankt, ich kann einfach nicht einschätzen, wie groß oder klein die Wahrscheinlichkeit ist, ich mache mich verrückt.
Vielen lieben Dank an dich Markus, deine Worte haben mich etwas beruhigt, dass die Chance hoch ist, dass sie evtl. nicht erkranken, ich weiß bloss nicht wie ich mit dieser Situation leben/ umgehen soll, ich bin seit Montag wie eine leere Seele....

Danke an dich Joseph, mit dem Test habe ich auch schon gelesen, dass man es evtl. nachweisen kann, aber das Problem ist auch, dass meine Ehefrau davon noch nicht mal weiß, dass sie es evtl. haben könnte, sie trauert gerade um die Situation ihrer Mutter, ich habe ihr nur das weitergegeben, was der Professor bei uns in Braunschweig mitgeteilt hat, er meinte zu mir, "Sie brauchen sich aber keine Sorgen machen, diese Krankheit ist keine Vererbbare Krebserkrankung, sie KANN aber in Familien vorkommen".

Kirsten, es tut mir unendlich Leid um deinen Vater, mein herzlichstes Beileid :(
Ich verstehe deine Situation sehr gut, die Kinder...
Ich bete, dass man eines Tages eine Lösung findet, ich wünsche allen hier nur das Beste....

Und eine Frage spuckt die ganze Zeit in meinem Kopf, ist es bewiesen, dass alle erkrankten, diese Krankheit an Ihre Kinder weitergeben zu 100% bestätigt ist... ich verstehe es bloß nicht, oder ich kann es einfach nicht...
Oder gibt es Erkrankte, deren Kinder nichts haben...

Tut mir leid, dass ich wieder etwas neben der Spur bin, ich kann bloß damit nicht leben, mein Alltag ist nicht mehr der selbe.....

LG Tim

Tim antwortete auf Familiäres Risiko
24 Jan. 2020 09:50
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    02 August 2026
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Guten Morgen meine Lieben,

danke für die freundlichen Worte, auch von mir ein Hallo :)

Ich habe davon auch schon im Netz gelesen, dass dieses gewisse Protein "Paratarg7" vererbt werden kann, ich habe da auch schon versucht die Frau Dr. Sandra Grass eine Email zu schreiben, leider ist diese deaktiviert und der Professor Michael Pfreundschuh leider verstorben. Ich wollte einfach noch mehr Informationen dies bzgl. haben, leider gibt es keine neuen Erkenntnisse zu dieser Studie.

Ich bete auch zu Gott, dass meine Familie nicht erkrankt, ich kann einfach nicht einschätzen, wie groß oder klein die Wahrscheinlichkeit ist, ich mache mich verrückt.
Vielen lieben Dank an dich Markus, deine Worte haben mich etwas beruhigt, dass die Chance hoch ist, dass sie evtl. nicht erkranken, ich weiß bloss nicht wie ich mit dieser Situation leben/ umgehen soll, ich bin seit Montag wie eine leere Seele....

Danke an dich Joseph, mit dem Test habe ich auch schon gelesen, dass man es evtl. nachweisen kann, aber das Problem ist auch, dass meine Ehefrau davon noch nicht mal weiß, dass sie es evtl. haben könnte, sie trauert gerade um die Situation ihrer Mutter, ich habe ihr nur das weitergegeben, was der Professor bei uns in Braunschweig mitgeteilt hat, er meinte zu mir, "Sie brauchen sich aber keine Sorgen machen, diese Krankheit ist keine Vererbbare Krebserkrankung, sie KANN aber in Familien vorkommen".

Kirsten, es tut mir unendlich Leid um deinen Vater, mein herzlichstes Beileid :(
Ich verstehe deine Situation sehr gut, die Kinder...
Ich bete, dass man eines Tages eine Lösung findet, ich wünsche allen hier nur das Beste....

Und eine Frage spuckt die ganze Zeit in meinem Kopf, ist es bewiesen, dass alle erkrankten, diese Krankheit an Ihre Kinder weitergeben zu 100% bestätigt ist... ich verstehe es bloß nicht, oder ich kann es einfach nicht...
Oder gibt es Erkrankte, deren Kinder nichts haben...

Tut mir leid, dass ich wieder etwas neben der Spur bin, ich kann bloß damit nicht leben, mein Alltag ist nicht mehr der selbe.....

LG Tim

Tetti1958 antwortete auf Familiäres Risiko
23 Jan. 2020 08:54
  • Tetti1958
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    27 Dezember 2015
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Hallo Tim,
ich stimme Joseph da voll und ganz zu. Mein Vater ist im Jahr 2005 am MM gestorben, zehn Jahre später bekam ich die Diagnose und ich habe 2 Kinder! Natürlich mache ich mir Gedanken jedoch hoffe ich, sollten sie auch erkranken, das MM dann heilbar ist. Ich verdränge den Gedanken aber meistens so gut es geht und beide Kinder auch. Was bringts auch? Man kann eh nichts machen im Vorfeld.
Alles Gute für dich und versuche deinen Seelenfrieden wiederzufinden.
Kirsten

Et häät noch immer joot jejangen

joseph antwortete auf Familiäres Risiko
22 Jan. 2020 20:18
  • joseph
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    02 August 2026
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Hi Tim

Die Arbeitsgruppe um Prof. Pfreundschuh hat darüber hinaus einen Test entwickelt, mit dem es möglich ist, innerhalb von betroffenen Familien mit Plasmozytom diejenigen Familienmitglieder zu identifizieren, die kein bzw. ein erhöhtes Risiko haben, ebenfalls an Plasmozytom zu erkranken.

Der Test wird kostenlos im Carreras-Zentrum für Immun- u. Gentherapie der Universität des Saarlandes in Homburg angeboten. Weitere Informationen unter 06841-162-3084.

www.innovations-report.de/html/berichte/...orschung-141932.html

=========

Aber hilft es dir wirklich zu wissen, dass deine Frau oder deine Kinder das Paraprotein Target -7 geerbt haben ?

Du würdest nicht mehr glücklich werden für den Rest deines Lebens, da du immer auf der Lauer bist .... was kommt ............

Ich würds nicht tun, verrückt macht man sich schon mit anderen Dingen zur genüge

LG

Joseph