Liebe Foristen,
auf einer Veranstaltung von Dr. Salweder in Hamburg wurde darauf hingewiesen, dass die Ergebnis von Studien oft etwas mit russischem Roulette zu tun haben, da die Studienergebnisse nicht das individuelle Ansprechen berücksichtigen, kann eine Parallelstudie unter Umständen total andere Ergebnisse bringen. Um die Studienergebnisse also aussagefähiger zu machen,
müßten die Ergebnisse mit der Patientengenetik hinterlegt werden. Mir ist schon klar, dass wir noch lange nicht so weit sind, aus den Buchstaben unseres Genoms auf die besten Therapieoptionen zu schließen, aber wir müssen endlich damit anfangen, die Studienergebnisse damit zu hinterlegen, nur dann werdden wir auch erfahren, welche Genetik hinter dem Ansprechen steht. Ich hatte schon vor einem Jahr gelesen, dass man in der Charite damit beginnen wollte, kann aber die Info leider nicht mehr finden. Weiß einer von euch etwas über den Stand der Dinge. Ist das Projekt vielleicht aus Kostengründen wieder eingestellt? Scheinbar hängen wir in Deutschland da sehr zurück, siehe
www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitr...dramatisch-hinterher
LG Jo
Letzte Änderung: 11 Jan. 2020 20:10 von Jo. Begründung: Änderungswunsch von Jo