Hallo zusammen,
erstmal lieben Dank an
@MyelomaTrier
@Diddlmaus
@christine
@Volker07
für eure Antworten!
Ich werde dann versuchen im Januar mal einen Facharzt aufzusuchen (wenn ich so schnell überhaupt einen Termin kriege), um das abzuklären. Werde das Ergebnis dann auch hier posten.
Zumindest scheint der Feld-Wald-Wiesen-Arzt bei dem ich vor einigen Tagen wegen meinen Knochenschmerzen/Kribbeln war, ein bisschen auf Zack zu sein, sonst hätte er vermutlich gar kein oder ein "Standard"-Blutbild machen lassen.
Bei meinen Laborwerten waren ja auch Gamma-Globulin, Gesamteiweiß, Folsäure usw. aufgelistet.
Habe mir gestern Abend auch einige andere Berichte zu MM etc. hier durchgelesen, und bin immer wieder erstaunt, was für tückische Krankheiten es doch so gibt, und dass ich selbst mit Mitte 40 noch nie davon gehört habe.
Bin ja selber nur Laie, aber wenn ich so die Erfahrungsberichte lese, habe ich den Eindruck, dass tückische an dieser Krankheit ist, dass selbst bei Laborergebnissen nicht zwingend alles sich so darstellen muss, wie im Lehrbuch. Führt vermutlich auch dazu, dass manche Hausärzte etwas übersehen und so erstmal wertvolle Zeit verloren gehen kann.
Wo ich noch Nachholbedarf für die medizinische Forschung sehe, ist der wissenschaftliche Umgang mit MGUS als Präkanzerose. Scheint ja derzeit Stand der Dinge zu sein, dass man Patienten mit V.a. MM erstmal entspannt nach hause schickt, wenn sich "nur" ein MGUS herausstellt.
Kann ja sein, dass das Risiko nur 1% pro Jahr beträgt, dass sich daraus ein MM entwickelt, aber für diese Statistik können sich diejenigen wo es sich dann doch entwickelt auch nix kaufen.
Hoffe, dass die Forschung im Zeitalter wo man versucht Organe aus 3D-Druckern herzustellen auch im Bereich Präkanzerosen-Behandlung da mal Fortschritte macht.
Wünsche allen ein entspanntes Advents-Wochenende!