Liebe Leute!
Wie ich euch im Dezember 2019 mitteilte,
wurde da endlich eine Lungenembolie rechtsseitig u. links teilweise
so wie TVT tiefe Venen- Thrombosen im ganzen rechten Bein bis oben in der Leiste, links ansatzweise auch
bei mir festgestellt.
Zur Erinnerung: Die Beschwerden, wie starke Beinschwellungen und Luftnot, hatte ich seit Ende August, und diese auch immer wieder bei der Onko zur Sprache gebracht. Nun wird es seit Dez. endlich behandelt mit Stützstrümpfen und Blutverdünner Eliquis. Das Mittel wirkt gut und meine Blutgerinnungswerte waren Anfang Januar schon viel besser.
Ich war wohl sicher, dass meine 2 Zyklen Revlimid Okt./ Nov. dem Elend den Rest gegeben haben, dies räumte auch meine Onko ein.
Trotzdem überredete sie mich die Revlimid Therapie- nach einem Monat Pause- fortzusetzen. Ich habe lange mit ihr debattiert, weil ich da einen Widerspruch sehe, wenn man einerseits versucht der TVT u. Embolie mit Medis Herr zu werden, aber andererseits gleichzeizig ein Mittel nimmt, welches eben diese fördert. Ich hatte wirklich Angst.
Die Ärztin blieb dabei, ich sei durch Eliquis geschützt.
Ich muss mir den Vorwurf machen, dass ich mich übereden ließ!
Nach einer Woche Revlimd war ich wieder so weit wie Anfang Dez. Wieder TVT und Embolie.
Nun ist eine Lungenembolie ja kein "Unwohlsein", sie ist nicht nur schrecklich und schmerzhaft, sondern auch lebensgefährlich. Es kann doch wohl nicht sein, dass man dieses Risiko in Kauf nimmt, nur um eine Therapie fortzusetzen, für die es z. Z. nicht mal zwingende Gründe gibt. Meine Blutwere sind in der Norm.
Aber was bleibt mir denn für die Zukunft? Velcade u. Ähnliches scheidet aus, weil ich es damals nicht vertragen habe. Und nun Revlimid.... Es wird zwar immer gesagt, es gibt viele Mittel, aber im Prinzip sind es doch immer Abwandlungen von diesen beiden, oder?
Ich bin ziemlich ratlos. Was meint ihr?
L.G.
Undine