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chrsa antwortete auf Knochenbruch + Szintigramm + MRT
20 Mai 2010 16:52
  • chrsa
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    01 August 2026
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Hallo Christer,

zu Deiner Frage wegen Scintigraphie:
Von 0-8-15 - Orthopäden wurde mir auch immer eine Knochen-Scintigraphie empfohlen. Wie ich aber in mehreren MM-Leitfäden gelesen habe, soll dies bei MM-Osteolysen wenig Aussagekraft haben. Der Grund hierfür ist meines Wissens, dass bei der üblichen Knochen-Scintigraphie ein radioaktiv markiertes Phosphorpräparat gespritzt wird, das sich bevorzugt an Knochenaufbau-Stellen anlagert und somit aktive Knochen-Wucherungen identifiziert. MM ist aber ein Knochenabbau-Prozeß.

Zu Kontrastmittel (KM):
Bei CT (Röntgen) wird üblicherweise ein Jod-haltiges KM eingesetzt. Das ist Nieren-schädlich. Ich habe bei CT-Untersuchungen meiner lädierten Knochen KM immer abgelehnt. Und es ging auch. Vorher mit dem Arzt besprechen.

Bei MRT werden Gd-haltige KM wegen des hohen magnetischen Momentes von Gd eingesetzt. Wie der Beitrag von Caro zeigt, soll dies evtl. MM fördernd sein. Ich habe bisher bei MRT 2-3 mal KM gespritzt bekommen. Wie sich das auf mein MM ausgewirkt hat, kann ich nicht sagen. Ich würde mit dem Arzt verhandeln, ob es auch ohne KM geht.

Da das KM mit dem Blutstrom transportiert wird, ist dessen Einsatz vermutlich hauptsächlich bei Untersuchungen von Durchblutungs-Vorgängen erforderlich, nicht so sehr aber bei der Darstellung der Knochen.

Alles Gute!
Christian

Caro antwortete auf Knochenbruch + Szintigramm + MRT
20 Mai 2010 11:56
  • Caro
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    23 Oktober 2009
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Hallo Christer,

ein Knochenszintigramm heißt es, ist bei MM nicht sinnvoll. Den entsprechenden Text habe ich im Internet gefunden mit Begründung und unserem Hausarzt mitgebracht:

"Nach der klonalen Vermehrung einer entarteten Plasmazelle kommt es zur Infiltration des Knochenmarks mit folgender Zerstörung des Knochens und Verdrängung der normalen Hämatopoese (Blutbildung). Hierbei scheiden die malignen Zellen Wachstumsfaktoren und Zytokine aus, welche die Osteoklasten aktivieren (u.a. OAF), was letztlich zu einem Knochenabbau führt. Dies führt zu einer allgemeinen Osteoporose sowie zu den charakteristischen, im Röntgenbild sichtbaren Knochenschäden, die im Gegensatz zu Knochenmetastasen wie ausgestanzt dargestellt werden. Es fehlt der bei Knochenmetastasen sonst vorhandene Saum aus reaktiven Zellen („osteoblastischer Randsaum“). Dies ist auch der Grund dafür, dass sich die Knochenveränderungen bei einem Plasmozytom nicht im Knochenszintigramm darstellen können. Insgesamt entwickeln nur etwa 60 % der Patienten Knochenveränderungen."

Man möge mir die Urheberrechtsverletzung verzeihen, aber ich weiß beim besten Willen nicht mehr wo ich das herhabe, habe es nur gespeichert.

Gadolinium soll im Verdacht stehen die MM-Zellen zum Wachstum anzuregen. Habe das auch bei der letzten MRT bei meinem LG erwähnt, aber es bliebe nichts anderes übrig, um die Infiltrationen innerhalb der Knochen darzustellen. CT ist halt Röntgen und mit einer Strahlenbelastung verbunden, MRT nicht.

"1809 Gadolinium Containing Contrast Agent Promotes Multiple Myeloma Cell Growth: Implication for Clinical Use of MRI in Myeloma
Oral and Poster Abstracts
Poster Session: Myeloma - Biology and Pathophysiology, excluding Therapy Poster I
Saturday, December 5, 2009, 5:30 PM-7:30 PM
Hall E (Ernest N. Morial Convention Center)
Poster Board I-831
Mariateresa Fulciniti, PhD1*, Swaminathan Sundararaman2*, Puru Nanjappa, MS1*, Samir B Amin, MBBS3*, Prajwal Chevireddy4*, Neriman Gokden, PhD5*, Kim Hiatt2*, Whitney High6*, Masood A Shammas, PhD7*, Rao Prabhala, PhD8, Teru Hideshima, M.D., Ph.D.9, Pierfrancesco Tassone10*, Kenneth C. Anderson, MD11, Sudhir V. Shah2* and Nikhil C. Munshi, MD12
1Dana-Farber Cancer Institute, Harvard Medical School, Boston, MA
2University of Arkansas, Little Rock, AR
3Medical Oncology, Dana-Farber Cancer Institute, Boston VA Healthcare System, Harvard Medical School, Boston, MA
4University of Arkansas, Arkansas, AR
5Myeloma Institute for Research and Therapy, University of Arkansas for Medical Sciences, Little Rock, AR
6Denver
7VA Boston Health Care System/ DFCI, West Roxbury, MA
8VA Boston Health Care System/ DFCI/HMS, West Roxbury, MA
9Jerome Lipper Multiple Myeloma Disease Center, Dana-Farber Cancer Institute, Harvard Medical School, Boston, MA
10University Magna Graecia, Catanzaro, Italy
11Dana-Farber Cancer Institute, Boston, MA
12Medical Oncology, Dana-Farber Cancer Institute, Harvard Medical School, Boston VA Cancer Healthcare System, Boston, MA
Bone marrow infiltration by myeloma cells and osteolytic bone lesions are the major features of Multiple Myeloma. Magnetic Resonance Imaging (MRI) has been used in MM not only to image bone marrow (BM) and to identify lytic bone disease but to also evaluate therapeutic response and prognosis. Gadolinium (Gd)-based contrast agents are frequently used to enhance MRI resolution. We evaluated effect of the most common Gd-containing agent, Omniscan, on myeloma cells. We observed that Omniscan induced both time and dose dependent MM cell growth in vitro (8-20 fold increase relative to control). Importantly, the presence of BMSC enhanced the effect of Omniscan on growth of both MM cell lines and primary MM cells. However, Omniscan was not able to overcome cytotoxic effects of conventional and novel agents in MM. This growth promoting effects were not observed on normal BM stromal cells. Evaluating the molecular mechanism of action of Omniscan on MM cells, we observed time dependent ERK1/2 phosphorylation as well as reversal of growth promoting effects of Omniscan by specific inhibition of ERK signaling; however, Omniscan had no effect on STAT3 and AKT signaling pathways. Next, we investigated in vivo effect of Omniscan in a murine xenograft model of MM. Following detection of tumor, mice were treated with either iv Omniscan or PBS. Treatment with Omniscan significantly induced MM tumor growth compared to control mice (1042 ±243 mm3 vs 502 ±137 mm3 respectively; p=0.0001). Finally in autopsies in 8 MM patients with repeated exposure to Omniscan, we quantified gadolinium in various tissues using Inductively-coupled mass spectrometry. We observed massive quantities of gadolinium accumulation in tissues of these MM patients regardless of their renal function. These results, confirming both in vitro and in vivo growth promoting effects of Gd-containing contrast agent on MM, suggest the need for further analysis of the mechanism of its action on myeloma cells and careful analysis of its clinical impact in MM patients undergoing MRI evaluation.
Disclosures: No relevant conflicts of interest to declare. "


Alles Gute wünsche ich Dir und Deinem Vater

LG Caro

Knochenbruch + Szintigramm + MRT wurde erstellt von Martin.Q
19 Mai 2010 22:58
  • Martin.Q
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    18 August 2009
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Hallo Ihr Lieben,

bei meinem Vater sind die Leichtketten verstärkt gestiegen und auch das IGG liegt erstmals außerhalb des Referenzbereiches, so dass eine Therapie näher ist als einem lieb ist. Zu allem Überfluss wurde gestern festgestellt, dass sich mein Vater bei der Gartenarbeit den Arm gesprochen hat. Ob es hier einen direkten Zusammenhang zum aktiven Myelom gibt, oder die Knochen noch von der Erstdiagnose geschwächt waren, kann ich nicht genau sagen (ich war bei dem gestrigen Arztgespräch leider auch nicht dabei).... In jedem Fall soll jetzt zeitnah und vor dem Beginn einer neuen Therapie der Bruch operiert werden. Vorab soll ein Szintigramm durchgeführt werden.

Wer hat von euch Erfahrungen mit einem Szintigramm? Stellt dies für Myelom Patienten ein Risiko dar, oder ist dies unbedenklich

Wenn ich es richtig verstanden habe soll nach der Operation auch ein MRT gemacht werden. Hier sollte man doch wg. dem Kontrastmittel aufpassen, oder?! Was habt ihr für Erfahrungen?!

Ist ehr ein CT oder MRT sinnvoll?!

Freue mich auf euere Antworten & ganz vielen lieben Dank vorab.