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28 März 2019 15:44
  • gex
  • Offline
  • 592 Beiträge seit
    15 Juni 2016
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Hallo Waldemar,
laut unten angeführtem Link ist 13q14 heutzutage nicht mehr als Hochrisiko anzusehen, wenn es die alleinige genetische Veränderrung ist. 13q14 tritt wohl häufig zusammen mit anderen Hochrisiko-Veränderungen auf und wurde deshalb früher auch als Hochrisiko vermutet. Aber wie gesagt, alleine nun nicht mehr.

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Multiples-Myelom.140777.0.html

Alles Gute Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR

Deletion 13 = (immer noch) Hochrisiko? wurde erstellt von Waldemar
27 März 2019 13:24
  • Waldemar
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    04 August 2026
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Es hat hier im Forum zu diesem Thema zwar schon Beiträge gegeben, aber ich bin trotzdem etwas verunsichert wie eine Deletion 13 nach dem aktuellen Stand der Forschung prognostisch zu bewerten ist. Bis vor kurzem galt die Deletion 13 ja als definitiver Hochrisiko-Marker. Ich kann als Laie aber nicht beurteilen, welche weiteren Faktoren hierbei noch eine wichtige Rolle spielen.
Laut meinem zytogenetischen Befundbericht wurden bei mir die folgenden Chromosomenveränderungen festgestellt:
  • 13q14-Deletion und kein Nachweis einer TP53/17p Deletion

    kein Nachweis einer 4;14 Translokation jedoch einer IGH-Deletion

    kein Nachweis einer 1p32 Deletion bzw. eines 1q21-Zugewinns

    Nachweis einer Trisomie 9

    Nachweis je eines zusätzlichen 5p15- und 5q31 Signals

    kein Nachweis eines MYC-Rearrangements