Ich werde demnächst auch mal mit Knochendichtemessungen anfangen.
Mein Doc der blaue Sensei sagt zwar, er zieht aus KDM keine Schlüsse oder Therapieentscheidungen und beim MM hätte man es ja eher mit lokalen Herden zu tun, für die eine KDM an anderen Stellen nichts besage....
Aber ich sehe das ein bisschen anders und würde dennoch gerne ein paar Daten und Messungen sammeln. Vor allem, weil ich ja derzeit Denosumab monatlich bekomme, in einer Art blinder Gieskannen-Dosierung ohne begleitende Messungen.
Da Denosumab überall in den Knochen den Knochenabbau hemmt (nicht nur am Myelomherd), während der Knochenaufbau ggf. noch intakt ist, sollte sich die KD ja erhöhen. Das wird auch in Studien über Denosumab berichtet.
Es interessiert mich dann doch, ob man das in der Knochendichte evtl. kontrollieren kann, um zu vermeiden, dass die Knochendichte zu hoch wird, und so ggf. die Durchblutung gestört wird.
Habe neulich ein Interview mit einem Knochen-Spezi an der Mayo-Klinik gelesen, in dem dieser die hohe Dosierung von Densoumab beim Myelom (120mg alle 4 Wochen) mit großem Fragezeichen versah, er könne die Dosierung nicht nachvollziehen....
@Karsten, als erfahrener KDM'ler:
Denkst du eine KDM alle 6 Monate ist sinnvoll, oder sollte man die Abstände größer wählen? Wo am Körper wird das bei Dir gemacht (meine Orthopädin macht's an LWS und Schenkelhals - Preis 47 €)?
LG Gex
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR