Liebe Pusteblume,
du hast im "Völlig am Ende" geschrieben, dass du am 4. Januar einen Termin beim Hämatologen hast. Ich würde an deiner Stelle versuchen langsam durchzuatmen, in den nächsten Tage abzuschalten und diesen Termin abwarten. Der Hämatologe wird dir in Ruhe die vorgelegten Untersuchungsdaten besprechen. Evtl. werden weitere Untersuchungen durchgeführt und du wirst von einem FACHMANN eine Diagnose erhalten.
Das hin und her suchen nach möglichen Krankheiten macht dich nur fix und fertig und du manovrierst dich von einer Panikattacke in die nächste. Es ist doch viel besser geduldig den anstehenden Termin abzuwarten und dann eine gesichtere Diagnose zu erhalten. Dann hast du Zeit, dich zu erkundigen was auf dich zukommen könnte, welche Optionen, Therapien etc. es für dich gibt.
Ich weiß von mir, dass das nicht immer einfach ist, die Ruhe zu bewahren. Aber es bringt weder dir, deinen Kindern und deinem Partner nichts, wenn du dich und dein Umfeld in Panik versetzt, bevor du überhaut weißt, was mit dir wirklich los ist.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du es schaffst, gelassen den Januartermin anzugehen. Nimm dir evtl. jemanden Vertrauten mit, schreibe dir einen Zettel, was du fragen möchtest.
LG Katharina
PS: ich hatte vor genau 2 Jahren eine ähnliche Situation, nur war ich gerade 52 Jahre geworden und meine beiden Kinder Anfang 20.
Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!