Liebe Frauke!
Das ist zum Einen erstmal richtig gut, dass der Arzt von Deinem Papa euch die Gesamtsituation von jetzt positv erklärt und mitteilt. Bei aller Schwere dieser Diagnose. Diese macht mit jedem etwas und was Anderes. Für den Betroffen und für seine Familie. Es ist ein wirklich großer Schock, so eine Mitteilung. Sie verbindet sich gerne mit Ängsten, die sonst so noch in uns schlummern und so fühlt sich diese Angst oft erstmal für eine Zeit rießig an. Wenn Du wach bist nachts, dann hilft vielleicht sich zu beschäftigen. Wenn Du weinst, dann geht damit Kummer raus, das ist wichtig. Es ist wie eine Ausnahmesituation durch die Angst diesen lieben Menschen zu verlieren. Und - Wie Dein Papa Dir gesagt hat, er ist da und er bleibt auch noch!!!
Und Du erfährst, oh, das geht tatsächlich irgendwann hier auf dieser Erde so wie ich das im Moment habe, zu Ende. Aber nicht jetzt! Ergo, nutze jede Stunde in Liebe für Dich, für ihn, für euer und Dein Leben.
Das ist der Weg, den ich mich bemühe zu gehen, der mir Kraft gibt, auch wenn ich immer mal da sitze und weine.
Wie hier schon geschrieben wurde, "nur" am Schädel ist wirklich begrenzt. Der Schädel ist nicht das Gehirn, es geht um den Knochen, der betroffen ist. Ich hab grad in meinem Erstbericht von vor fast drei Jahren nachgelesen. Bei mir auch Osteolysen in der Schädelkalotte bds. und noch an der Schädelbasis. (Ansonsten noch das ganze Knochenskelett hoch und runter). Konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie das werden soll. Und Du glaubst es kaum, mit dem Knochenaufbaumittel sind alle Löcher fast wieder zu.
Alles Gute von Theresa