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26 Okt. 2022 17:24
  • amarradi_82
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    02 August 2026
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Hallo,

ich ich habe eine Faktor-V-Leiden-Mutation zusätzlich zum Krebs und ich bekomme Arixtra als Spritze

Gruß Marcus

28 Aug. 2021 21:40
  • Kundry
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    02 August 2026
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Hallo Undine,
10 mg Revlimid nehme ich seit meiner SZT 2020. Ich hatte auch die ganze Zeit Eliquis genommen wegen einer tiefen Beinvenenthrombose 2017. Im April diesen Jahres war ich beim Gefäßchirurgen, der sein "okay" gegeben hat, Eliquis abzusetzen. Er hat mir zur Vorbeugung noch Stützstrümpfe verschrieben. Ich bewege mich viel u. habe eine CR. Dass nun Revlimid wiederum Thrombose machen kann ist mir ganz neu. Aber es ist ja insgesamt auch ein heftiges Medikament, dass ja auch die Wahrscheinlichkeit für einen Zweitkrebs erhöht.
Viele Grüße
Kundry

28 Aug. 2021 21:31
  • Kundry
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    02 August 2026
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Hallo Diddlmaus,
Xarelto habe ich auch mal genommen. Wurde dann umgestellt auf Eliquis. Ich habe gesehen, dass bei Xarelto in den USA zu viele schwerwiegende Nebenwirkungen nachgewiesen worden waren. Viel Ahnung habe ich nicht. Aber vielleicht wäre auch für dich eine Umstellung auf Eliquis gut. Das habe ich 4 Jahre genommen und gut vertragen.
Kundry

25 Aug. 2021 15:44
  • UndineD.
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    02 August 2026
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Liebe Eva,
Hmmmmm......
meine Erfahrung mit dem D- Dimere- Wert:
Nie von gehört, nie getestet, bis eine Vertretung meiner Onko ( zu meinem Glück!) auf diese Idee kam, wegen Thromboseverdacht. Wohlgemerkt nach über 3 Monaten Beschwerden: geschwollene Beine u. Luftnot.
Der Wert soll normal bis 50 sein, ich hatte damals fast 350! Diagnose TVT + Lungenembolie, 1,5 Lungenflügel verstopft. Sofort Spritzen, dann Eliquis 2x5 mg. Nach 2 W Behandlung Wert 160, nach 2 weiteren 97, seitdem mit 2 x 2,5 mg Eliquis, (1 3/4 Jahre) dümpel ich so zwischen 50 u. knapp 100.
Das soll Zufall sein, nichts mit Embolie u. Thrombose zu tun haben? Wer will darf es glauben, ICH sicher nicht. Der Gefäßchirurg legt Wert auf regelmäßig festgestellte Dimere- Werte. Meine Onko tut es mit einem milden lächeln ab: "Sie wissen, dass der Wert allein nichts aussagt..." Ich sage dann: "Ach testen Sie es doch bitte, ich fühle mich dann sicherer." Natürlich achte ich auch auf Schwellungen u. Luftnot.
Zu Melphalan u. Hochdosis kann ich nichts sagen, habe ich ja nie gehabt.
Aber ich sehe es wie du: Aus Onkologen/ Ärztesicht ist das Einzige was zählt die Tumorbekämpfung. Alles andere wird nicht sonderlich beachtet. Aber ich möchte auch nicht an NW bzw. an der Behandlung sterben.
Immer wachsam bleiben!
L.G.
Undine

  • Stani
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    23 Mai 2021
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Liebe Undine,

wegen dem D-Dimere- Wert recherchiere ich schon längere Zeit, ohne mir recht schlüssig zu werden. Doch das Bild wird deutlicher......Da der ersten Laborbericht meines Mannes, nach der HDC/ASCT, einen deutlich zu hohen D-Dimere- Wert zeigten, wurde ich sofort hellhörig, betreffs Risiko Thrombose/ Embolie.....ich teilte meine diesbezüglichen Bedenken sowohl unserem Onkologen als auch unserem Hausarzt mit, die ja beide auch diesen Befund hatten.....übereinstimmende Ansage: ist bei Tumorpatienten nicht aussagekräftig bezüglich Thromboserisiko, da der Wert durch diesen selbst erhöht sein kann. Deshalb ja auch die Sorge der Myelomspezialistin betreffs Zunahme der Aktivität des Myeloms.
Gestern fand ich eine Studie, das auch Melphalan den D- Dimerwert drastisch erhöht, dort allerdings auch, dass dadurch das Thromboserisiko deutlich erhöht ist.....
Am Besten man traut nur noch sich selbst....wenn das so ist (und ziemlich sicher ist das so), dann ist es doch ziemlicher Wahnsinn bei hohen D-Dimer- Werten noch Revlimid zu geben (ähm...nehmen)
Ich denke mir, wir stellen alle ziemlich entsetzt fest, dass auf den Tumor drauf hauen alleroberste Priorität hat. Alles andere fällt unter Kollateralschaden.

Lieber Gruß- Eva

24 Aug. 2021 18:39
  • UndineD.
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    02 August 2026
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Hier sind die bei Revlimid angegebenen SEHR HÄUFIGEN NW:
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Lungenentzündung, Infektion der oberen Atemwege, Blutplättchenmangel, Mangel an Neutrophilen, Blutarmut, Blutungen, Mangel an weißen Blutkörperchen, Blut-Kaliummangel, Appetitlosigkeit, Nervenstörungen in Armen und Beinen, Schwindel, Zittern, Störung der Geschmacksempfindung, Kopfschmerzen, Verschwommensehen, Venenverstopfungen (vorwiegend tiefe Venenthrombose), Lungenembolie, Atembeschwerden, Nasen-Rachen-Entzündung, Halsschmerzen, Bronchitis, Nasenbluten, Verstopfung, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Hautausschläge, Muskelkrämpfe, Knochenschmerzen, Beschwerden und Schmerzen in Muskeln und Knochen, Bindegewebsschmerzen und Bindegewebsbeschwerden, Erschöpfung, Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme), Fieber, Grippe-ähnliche Beschwerden.
Es gibt noch "häufige NW"
Blutvergiftung, Infektionen mit Bakterien oder Viren, Pilzinfektionen, Nasennebenhöhlenentzündung, Mangel an allen Blutzellen, Schilddrüsenunterfunktion, Magnesiummangel im Blut, Kalziummangel im Blut, Austrocknung, Gangstörungen, Gleichgewichtsstörungen, verminderte Sehschärfe, grauer Star, Hörstörungen, Taubheit, Ohrensausen, Vorhofflimmern, verlangsamter Herzschlag, niedriger Blutdruck, Bluthochdruck, Unterhautblutungen, Magen-Darm-Blutungen (einschließlich Blutungen aus dem After und Hämorrhoiden, Magengeschwüren oder dem Zahnfleisch), Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Mundschleimhautentzündung, Schluckstörung, abnormale Leberfunktionstests, Nesselsucht, vermehrtes Schwitzen, trockene Haut, Juckreiz, Dunkelfärbung der Haut, Hautausschläge, Gelenksschwellung, Blut im Urin, Harnverhalt, Harninkontinenz, Erektionsstörungen, Brustschmerzen, Antriebslosigkeit, Prellungen.
Die gelegentlichen u. seltenen NW hier mal ausser Acht gelassen.
Also???
Vielleicht gibt es glückliche Menschen, die nichts dergleichen mit REV haben, ich habe/hatte zumindest tiefe Venenthrombose, 2 x Lungenembolie, Nervenstörungen in Beinen (steigende Tendenz) ohne all die kleineren Beschwerden zu erwähnen.
Und diverse andere Patienten haben hier ihre NW geschildert.
Aber es ist typisch für Ärzte, das alles als Zufall zu betrachten, bzw. den Zusammenhang mit REV zu leugnen.
Kann mir keiner mehr erzählen.
Du hast recht, eigenes Wissen kann die Rettung sein. Umgekehrt: Unwissenheit o. allzu viel Vertrauen, dass die Ärzte genau das Richtige tun, kann sehr gefährlich sein.
Seit meiner Embolie nehme ich Eliquis (Blutverdünner) u. lasse regelmäßig den D-dimere- Wert testen u. seltener Ultraschall der Venen beim Gefäßchirurgen machen.
Immer wachsam bleiben!
L.G.
Undine