Hier sind die bei Revlimid angegebenen SEHR HÄUFIGEN NW:
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Lungenentzündung, Infektion der oberen Atemwege, Blutplättchenmangel, Mangel an Neutrophilen, Blutarmut, Blutungen, Mangel an weißen Blutkörperchen, Blut-Kaliummangel, Appetitlosigkeit, Nervenstörungen in Armen und Beinen, Schwindel, Zittern, Störung der Geschmacksempfindung, Kopfschmerzen, Verschwommensehen, Venenverstopfungen (vorwiegend tiefe Venenthrombose), Lungenembolie, Atembeschwerden, Nasen-Rachen-Entzündung, Halsschmerzen, Bronchitis, Nasenbluten, Verstopfung, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Hautausschläge, Muskelkrämpfe, Knochenschmerzen, Beschwerden und Schmerzen in Muskeln und Knochen, Bindegewebsschmerzen und Bindegewebsbeschwerden, Erschöpfung, Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme), Fieber, Grippe-ähnliche Beschwerden.
Es gibt noch "häufige NW"
Blutvergiftung, Infektionen mit Bakterien oder Viren, Pilzinfektionen, Nasennebenhöhlenentzündung, Mangel an allen Blutzellen, Schilddrüsenunterfunktion, Magnesiummangel im Blut, Kalziummangel im Blut, Austrocknung, Gangstörungen, Gleichgewichtsstörungen, verminderte Sehschärfe, grauer Star, Hörstörungen, Taubheit, Ohrensausen, Vorhofflimmern, verlangsamter Herzschlag, niedriger Blutdruck, Bluthochdruck, Unterhautblutungen, Magen-Darm-Blutungen (einschließlich Blutungen aus dem After und Hämorrhoiden, Magengeschwüren oder dem Zahnfleisch), Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Mundschleimhautentzündung, Schluckstörung, abnormale Leberfunktionstests, Nesselsucht, vermehrtes Schwitzen, trockene Haut, Juckreiz, Dunkelfärbung der Haut, Hautausschläge, Gelenksschwellung, Blut im Urin, Harnverhalt, Harninkontinenz, Erektionsstörungen, Brustschmerzen, Antriebslosigkeit, Prellungen.
Die gelegentlichen u. seltenen NW hier mal ausser Acht gelassen.
Also???
Vielleicht gibt es glückliche Menschen, die nichts dergleichen mit REV haben, ich habe/hatte zumindest tiefe Venenthrombose, 2 x Lungenembolie, Nervenstörungen in Beinen (steigende Tendenz) ohne all die kleineren Beschwerden zu erwähnen.
Und diverse andere Patienten haben hier ihre NW geschildert.
Aber es ist typisch für Ärzte, das alles als Zufall zu betrachten, bzw. den Zusammenhang mit REV zu leugnen.
Kann mir keiner mehr erzählen.
Du hast recht, eigenes Wissen kann die Rettung sein. Umgekehrt: Unwissenheit o. allzu viel Vertrauen, dass die Ärzte genau das Richtige tun, kann sehr gefährlich sein.
Seit meiner Embolie nehme ich Eliquis (Blutverdünner) u. lasse regelmäßig den D-dimere- Wert testen u. seltener Ultraschall der Venen beim Gefäßchirurgen machen.
Immer wachsam bleiben!
L.G.
Undine