Hallo alle zusammen hier,
ich lese schon seit längerem hier still mit. Konnte viele meiner Fragen durch eure tollen Antworten klären.
Nur ganz kurz zur mir. Ich, Ilka, Baujahr 1972, habe die Diagnose MM, dieses Jahr im Januar bekommen.
TypIgA Kappa ED, Stadium IIIA. ISS-Score II
Nach starken Schmerzen im Brustkorb, seit Oktober, ging mein Hausarzt endlich der Sache auf den Grund. Komplette Serienfrakturen im rechten Rippenbereich, auch linke Seite einige Rippenbrüche, Brusteinbruch und einige Wirbelbrüche, erklärten meine Schmerzen. Mein gesamtes Skelett, von Kopf bin Fuß, ist mit Ostyolysen durchzogen. Meine Therapie startet dann sehr zügig VEL/Cy/Dex. Ich habe alles sehr gut vertragen. Auch die Apherese im April, war mit Erfolg gekrönt.
Nun hatte ich vor 6 Wochen meine autologe Stammzellentransplantaion, mit dem Ergebniss, komplette Remission.
Weiter geht es mit Revlimid, zunächst 10 mg und einer Biphosphonat-Therapie.
Ich möchte gerne etwas positives schreiben, weil ich es erlebt habe.
Die gesamten 7 Monate waren kein Kinderspiel, aber gut zu schaffen. Ich habe drei Kinder, der Kleinste gerade 8 Jahre alt geworden. Ich habe zu keiner Zeit nicht für meine Kinder da sein können (natürlich außer während der Krankenhausaufenthalte). Viel Sport und ein Lächeln im Gesicht, haben mich das alles überstehen lassen. Selbst die Transplantation habe ich weggesteckt und sie nicht als soooo schlimm empfunden.
Nun ist es bei jedem natürlich anders und ich leide mit, wenn es anderes eben nicht gut geht. Aber für alle die es noch vor sich haben, es kann eben auch reibungslos laufen. Wie es nun mit Revlimid klar komme, weiß ich noch nicht. Und natürlich bleibt ab jetzt die Angst...die Ungewissheit, wann es wieder los geht.
Ich werde weiter bei euch lesen...es ist ein tolles Forum!!!
Liebe Grüße aus dem Norden (bei Hamburg) und passt gut auf euch auf