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sophie antwortete auf Ratlos
24 Apr. 2010 20:06
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rudi schrieb: Hallo Sophie,
bist du Privatversichert oder Kassenpatient?
Wenn zwei Ärzte schon auf einen warten, wenn man ankommt - das klingt sehr nach Privatpatient??

Ich hatte mal einen Termin bei der Uniklinik auch wieder in der Orthopädie (eine Schraubenspitze meiner Wirbelsäuleninstrumentierung berührt direkt die Aorta in Herzhöhe - das sollte abgeklärt werden).

Ich kam an, meldete mich und sollte mich zum "normalen Volk" setzen (bin ja Kassenpatient-TK).
Nach 20 Minuten sagte man mir ich soll mich in einen Flur weiter hinten setzen, da saßen nur 3-4 Leute. An der Tür gegenüber stand Professor XYZ- Chefarzt der Orthopädie !!
Ich dachte - nanu?? komme ich jetzt zum Chefarzt obwohl ich Kassenpatient bin - naja vieleicht ist das Problem ja dann sehr ernst - dachte ich noch.
Da saß ich dann ca. 20 Minuten, dann sagte die Sekretärin zu mir:
Wie war nochmal ihr Name? - Sie schaute nochmal in meine Akten - kratzte sich am Kopf - schaute komisch und sagte schließlich zu mir:
Oh, da ist uns ein Fehler unterlaufen - Sie sind hier falsch - gehen sie bitte wieder raus in den großen Warteraum und warten sie dort bis sie aufgerufen werden. Also wieder zurück zum "normalen Volk" in die Wartehalle. Dort nochmal ca. 1 Stunde gewartet und dann zu einer jungen Assistenzärztin in das Ambulanzsprechzimmer gekommen.
Und dann übliche Routineabwicklung.......

LG
Rudi


Hallo Rudi,

ich bin Kassenpatient.
Vielleicht hatte ich Glück an diesem Tag. Ich hatte
mich selbst gewundert wie pünklich und organisiert alles war.
Die gleiche Erfahrung hatte ich in Würzburg auch gemacht.

LG
Sophie

rudi antwortete auf Ratlos
24 Apr. 2010 13:34
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    23 Oktober 2009
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Hallo Sophie,
bist du Privatversichert oder Kassenpatient?
Wenn zwei Ärzte schon auf einen warten, wenn man ankommt - das klingt sehr nach Privatpatient??

Ich hatte mal einen Termin bei der Uniklinik auch wieder in der Orthopädie (eine Schraubenspitze meiner Wirbelsäuleninstrumentierung berührt direkt die Aorta in Herzhöhe - das sollte abgeklärt werden).

Ich kam an, meldete mich und sollte mich zum "normalen Volk" setzen (bin ja Kassenpatient-TK).
Nach 20 Minuten sagte man mir ich soll mich in einen Flur weiter hinten setzen, da saßen nur 3-4 Leute. An der Tür gegenüber stand Professor XYZ- Chefarzt der Orthopädie !!
Ich dachte - nanu?? komme ich jetzt zum Chefarzt obwohl ich Kassenpatient bin - naja vieleicht ist das Problem ja dann sehr ernst - dachte ich noch.
Da saß ich dann ca. 20 Minuten, dann sagte die Sekretärin zu mir:
Wie war nochmal ihr Name? - Sie schaute nochmal in meine Akten - kratzte sich am Kopf - schaute komisch und sagte schließlich zu mir:
Oh, da ist uns ein Fehler unterlaufen - Sie sind hier falsch - gehen sie bitte wieder raus in den großen Warteraum und warten sie dort bis sie aufgerufen werden. Also wieder zurück zum "normalen Volk" in die Wartehalle. Dort nochmal ca. 1 Stunde gewartet und dann zu einer jungen Assistenzärztin in das Ambulanzsprechzimmer gekommen.
Und dann übliche Routineabwicklung.......

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

sophie antwortete auf Ratlos
24 Apr. 2010 09:36
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gast schrieb: war am 15 04 in Heidelberg zur wie ich dachte Untersuchung.Anweisung meiner Onkologin war am 18 11 09 das letzte mal.Bekam eine etwas junge Ärztin die mich nach meinen Beschwerden fragte.ich klagte dann alle meine Knochenschmerzen
bis sie mitten im Gespräch einem anderen Arzt einen Bericht einer Patientin vorbeibringen musste ich wartete.Dann kan sie wieder hörte mein herz ab und die Lunge ich musste ihre Hände drücken und das war die ganze Untersuchung.Ich solle nun zur Blutentnahme und meinen Urin abgeben und könne dann wieder nach Hause fahren(100km)auf meinen verwunderten Blick ging Sie nicht ein ich fragte dann nach ob Sie wisse warum ich da sei und ob Sie die Berichte meiner Onkologin hätte.Nein sie hätte keinen Bericht wo die denn seien fragte ich nach worauf Sie meinte dei seien im Archiv(da liegen sie ja gut)ich gab Ihr dann einen iga wert vom März mit 1234 und sie meinte dann ich hätte doch ein igg Kappa was mir völlig neu war .ich las dann ihre Akte vom November 2009 in dem stand tasächlich iggKappa aber nur in der ersten Reihe drei Reihen weiter war es dann richtig igaKappa muss man den jetzt auch noch seine akte überprüfen??danach meinte sie sie hatte noch mehr Patieten,ich musste noch schnell das Forschungsblatt unterschreiben ohne genaue aufglärung dann durfte ich gehen .war doch von den Socken geschokt und kam mir verarscht vor.habe dann Hern Prof Goldschidt eine Mail geschrieben der dann meinte er kümmere sich darum.
das ganze ist nun schon über eine Woche her habe weder ein Anruf noch sonst was erhalten kenne meine Blutwerte nicht was ja jeden in der Wartezeit verückt macht und wiee überhaubt nicht was ich machen soll.Vielleicht habt ihr einen Rat ich stehe auf dem Schlauch,
viele Grüsse Elly:roll:


Hallo Elly,

von Heidelberg hatte ich eine positive Erfahrung.
Im Februar hatte ich ebenfalls einen Termin dort für eine 2.
Meinung. Ich faxte im Vorfeld alle meine Unterlagen.
Als ich ankam, wurde ich schon erwartet und mußte nicht warten.
2 Ärzte führten ca. 1 Stunde das Gespräch mit mir, untersuchte mich und anschließend worde Blut abgenommen.
Ca. 1 Woche später bekam ich einen ausführlichen Bericht mit
Therapievorschlag, Ergebnisse der Blutwerte u.v.m.

Ich denke, da ist was schief gelaufen und wird sich aufklären.

Alle Gute
Sophie

Margret antwortete auf Ratlos
24 Apr. 2010 08:15
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Liebe Elly,

was für ein Ding unglaublich! :bang:

Zwar haben wir im Lauf der MM-Jahre auch schon die eine oder andere haarsträubende Geschichte erlebt - die bezogen sich aber auf verwaltungtechnisches (Berichte sind falsch abgeheftet - macht nichts, wir haben ja von allem Kopien) oder überfordertes Pflegepersonal ("Huch, sie sind ja gar nicht Herr X, dann haben ich ihnen das falsche Medikament hingestellt..." ). Bei den Ärzten jedoch fühlten wir uns stets in guten Händen. Natürlich sei auch einem Arzt zugestanden, mal einen schwächeren Tag zu haben. Aber was du erlebt hast, ist unprofessionell und eine Dreistigkeit. Zumal die Krankenkassen ja kräftig dafür bezahlen... (Wofür eigentlich, im konkreten Fall?)

Was du tun kannst: Dranbleiben. Einfach dranbleiben. Und nicht aufgeben, die Herrschaften nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Wenn du auf eine mail keine Antwort bekommst, schreibst du einfach die zweite... die dritte... die... Fordere auf jeden Fall deine Daten/Ergebnisse ein - die stehen dir nämlich zu.

Ob du bei der gezeigten ärztlichen Nicht-Qualität aber die Entscheidung über deine weitere Behandlung in deren Hände legen möchtest...?

Alles Gute und liebe Grüße,
Margret




KretaKater antwortete auf Ratlos
23 Apr. 2010 19:05
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Hallo Elly,

ich glaube mit so einer Erkrankung ist man besser bei einem niedergelassenen Hämatologen/Onkologen aufgehoben . . . das ist meine Erfahrung nach einem unsäglichen Uniklinikmarathon und jede Menge Fehleinschätzungen und daraus resultierenden Falsch- und Übermaßbehandlungen. Also warum die nächste Blutuntersuchung nicht bei einem niedergelassenen Spezialisten machen . . . immer die gleichen Ansprechpartner, das gleiche Labor usw., da gäbe es noch einige Argumente mehr für so eine Vorgehensweise . . .

Zitat Rudi:
. . . und diese bereiten sich nicht überdurchschnittlich auf jeden angemeldeten Patienten vor . . .

Überdurchschnittlich??? :roll: einfach nur durchschnittlich würde schon mal reichen :evil: für's erste jedenfalls. Dazu gehört, dass die Akte auf dem Schreibtisch liegt, und nicht im Archiv vor sich hin schlummert.
Ich finde es unverschämt und unverantwortlich, wenn man als Patient mit so einer Erkrankung so schlampig behandelt wird. Und gerade junge Ärzte sollten doch ihre Unerfahrenheit mit Engagement wettmachen. Was soll aus solchen Schnarchnasen mal werden?

LG
Britta

rudi antwortete auf Ratlos
23 Apr. 2010 15:30
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Hallo,
man meint immer an einer großen Uniklinik sei man gut aufgehoben, aber dem muß nicht alle Tage so sein. Da herrscht ein reger Betrieb und die Ärzte in den Ambulanzsprechzimmern werden oft gewechselt und so sieht man immer wieder neue Gesichter. Manchmal haben dann ganz junge (noch nicht sehr erfahrene Assistenzärzte gerade Dienstschicht und diese bereiten sich nicht überdurchschnittlich auf jeden angemeldeten Patienten vor.
(Dienst nach Vorschrift wird eben gemacht)
Die Patientenakte von jedem der an diesem Tag kommt genau durchzulesen wäre ja zu viel verlangt und so kann nur die "Überschrift" überflogen werden.

Da wird auch mal schnell was verwechselt, als Patient muß man da sehr genau hinschauen und mitdenken wenn man in der Ambulanzsprechstunde sitzt. Das ist eben leider "Massenabfertigung" in Unikliniken und nicht alle diensthabenden Ärztinnen und Ärzte sind gleich, da gibt es große Unterschiede! :cry:
Sowas ähnliches wie du schilderst habe ich an der meiner Uniklinik in der orthopädischen Tumorambulanz schon mal erlebt. Man kommt sich da echt für nicht ganz Ernst genommen vor und zweifelt an der Kompetenz der diensthabenden Ärzte. Sie verwechseln Dinge, bringen Sachen durcheinander und man muß regelrecht korrigierend eingreifen um keine weiteren Fehler zuzulassen.
Da bringt eben nur die Blut und Urin Untersuchung was aber das Arztgespräch und die Untersuchung kann man vergessen - und der Arztbericht fällt oft dann auch entsprechend mager aus.

Aber es gibt auch Ambulanzen wo alles zufriedenstellend verläuft - ich z.B. kann mich in TÜ nicht beklagen. Ich habe seit vielen Jahren immer die gleiche Ärztin und man kennt sich schon und hat ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Mna sollte beim Terminmachen darauf achten, daß möglichst an diesem Tag auch der "richtige Arzt" Dienst hat. Manche haben nur Montags und Dienstags in der Ambulanz Dienst und wenn man dann Donnerstag kommt ist eben ein ganz anderer Arzt da, der einen überhaupt vorher noch nie gesehen hat. Das muß nicht unbedingt schlechter sein - kann aber zu Enttäuschung werden - wie in deinem Fall geschildert.

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

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