Guten Abend liebe Ina, es ist schön zu hören, wenn meine Recherchen und Beiträge hier wertgeschätzt werden, da haben ja einige sehr uhnschöne undifferenziert Antworten gegeben. Sehr schade ist leider, dass die ganz ganz tolle Foristen Dorothee nicht mehr dabei ist, weil sie sich darüber sehr geärgert hat, dass man mich in den Thread Jo-Verbannung setzten wollte. Das ist für mich hier natürlich auch überhaupt keine Option. Ich möchte mich natürlich frei hier bewegen und mit möglichst vielen Foristen Kontakt. Wenn übrigens der eine oder andere Beitrag manchmal etwas oberlehrerhaft 'rüberkommt, bitte ich das mir nachzusehen, das haben Biolehrer wie ich vielleicht so ansich. Damit da kein Missverständnis aufkommt, ich streite gern konstruktiv. Hier z.B. über den besten Therapieweg. Ich bin nicht hier, um mich über unakzeptabele Beiträge zu ärgern. Aber es gibt Anlass zur Hoffnung auf ein Umdenken, sodann werde ich auch gern im Forum bleiben. Um zum Thema zurückzukommen. Ich möchte niemanden die HD-CHEMO ausreden, dazu ist sie leider noch zu wichtig für das Zurückkdrängen unserer Myelomzellen, besonders wenn man mit dem Rücken zur Wand steht und die neuen Immuntherapien noch nicht angeboten sind. Die HD- Chemo wird in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung verlieren. Der Vergleich hinkt vielleicht, aber man kann einen defekten Vergaser im Auto auch reparieren, indem man mit einem Vorschlaghammer auf den Motor schlägt und dann den Motor nach dieser Behandlung mühselig wieder aufbaut, vielleicht bleibt auch noch etwas anderes für immer kaputt. Man würde ja auch hier das defekte Teil direkt angreifen, den Vergaser auswechseln). Die immuntherapie bietet dafür zahlreiche Möglichkeiten. Wenn hier etwas möglich ist, sollten wir es nutzen Kästen und dürfen Ein Ausschluß der HD- Chemo ist wohl derzeit im Therapiearrangement für viele Patienten noch wichtig, wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen und keine Zeit bleibt, die Zeit für neue Therapien zu überbrücken. Was mich richtig ärgert, ist der Einsatz von Standardtherapien für alle Patienten. Man weiss inzwischen das jeder Patient ein individuelles Myelom hat. Die Analyse der Genetik und vor allem der individuellen Oberflachenstruktur muss obligatorisch bei jedem Patienten erfolgen. Nur dann können Therapien greifen und gezielt Erfolge erbringen. Das gilt natürlich auch und besonders für die Immuntherapie. Das wird leider noch nicht speziell genug gemacht, leider bisher eher nach 0815. Und mich ärgern auch bürokratische Hürden, auch Krankenkassen wenn einem die helfende zusätzliche Applikationen erst nach einer Hochdosischemo zugestanden werden. Hier werde ich für mich kämpfen, dass mir zunächst weitere schon klinisch geprüfte Proteasomhemmer und Antikörper gegeben werden. Um meine lambdaleichtketten zu reduzieren und um mein gestärktes Immunsystem ( ich mache Sport, ernähre mich abwechslungsreich und mache täglich Wechselduschen) noch im Boot zu lassen. Ich werde weiter berichten LG Jo
Letzte Änderung: 21 Juni 2018 23:37 von Jo. Begründung: Tippfehler