hihi - das find ich jetzt aber seehr nett - das mit dem Namen

ich hab einen Link gefunden über Immunglobuline insgesamt - also wo kommen die einzelnen Sorten vor - und auch in Bezug auf das Multiples Myelom. Der ist gut zu lesen und informativ. Immunglobulin G ist - völlig richtig - das häufigste Protein dieser Gruppe im Blut. IgA kommt einfach seltener vor und schützt den Körper an anderer Stelle gegen böse Eindringlinge.
www.gesundheit.gv.at/labor/laborwerte/immunsystem/igg
Ob die Monoklonalität bei IgA schlimmer oder besser ist als bei IgG oder IgM - weiß ich leider nicht.
Aber vielleicht findet sich ja noch was.
Soweit ich weiß gibt es da auch keine Therapie-Unterschiede. Da kann ich mich aber auch täuschen. Bestimmt wissen andere da mehr, die selbst Erfahrungen gemacht haben.
Die Therapie-Unterschiede werden sich in der Zukunft wohl eher danach richten, ob ein bestimmtes Protein auf den Tumorzellen "überexprimiert" ist, d.h. dort besonders häufig vorkommt (also häufiger als auf gesunden Zellen), damit man eine immer zielgenauere (und wie im CD 138 - Link oben) immer individueller "Waffe" einsetzen kann.
Die Teilnahme an Studien kann man natürlich keinem raten. Weil: Es ist "unentdecktes Land". Wirkung, Nebenwirkungen, Risiken sind eben unbekannt - die Studie dient deren Erforschung.
Ich glaube aber, dass - wenn ich selbst betroffen wäre - das Risiko eingehen und an einer Studie teilnehmen würde. Hängt aber natürlich von der eigenen Lebenssituation ab - d.h. will ich lieber auf "Nummer sicher" gehen - z.B. wenn man Kinder zu versorgen hat ...
LG Dorothee