Auf Empfehlung meines Hausarztes war ich heute bei einem weiteren Hämatologen/Onkologen wegen einer Zweitmeinung.
Hier in Kurzform seine Aussagen:
- Er sieht es weiter als MGuS
- Eine andere Möglichkeit als eine später notwendige Chemotherapie/Stammzellentherapie gibt es nicht, um die weiter steigenden Eiweißwerte (Gamma-Globulin u. Gesamteiweiß) einzubremsen.
- eine erneute Knochenmarkpunktion hat er nicht angeraten (um den aktuellsten Zustand im Knochenmark zu sehen).
- Stand jetzt würde er die Gabe von Zometa auch befürworten, um einer Osteolyse vorzubeugen. Kleine Osteolyseherde, die es jetzt u.U. schon geben könne, könne man auf einem CT nicht sehen, daher prophylaktisch Zometa...
Frage mich jetzt, ob ich die Kröte Zometa schlucken soll oder weiter nur Kontrolle wie bisher.
Was mich an meinem Befinden seit vier Wochen stört, ist, dass meine Knochen und Muskeln immer wieder zwicken und es mir öfter schwindlig ("Leere" im Kopf) ist (außer in der letzten Wochen an der Ostsee

). Fühlt sich insgesamt nicht angenehm an!
Weiß nicht, ob es Folgeerscheinungen schon sind oder es vom Kopfkino kommt!
Liebe Grüße, Uli
PS.: Am 11.04.18 wurde vom Hausarzt noch einmal das gesamte Blutbild überprüft, die Werte sind:
Albumin 42.1 % (Norm 54.7-66), Alpha-1-Globulin 2.3% (Norm 3.1-5.6), Alpha-2-Globulin 5.6 (Norm 6.8-13.7), Beta-Globulin 6.8 % (Norm 9.0-13.7), Gamma-Globulin 43.2% (Norm 10.6-19.8, am 19.03.18 = 36.2%).
Das Gesamteiweiß bei 9.36g/dl (vor 4 Wochen:9.28), die freien Lambda -Ketten im Serum bei 56.2 mg/l (Normbereich 5.7-26.3) und der Kappa-Lambda-Quotient im Serum bei 0.08 (Normbereich 0.26-1.65). Alle übrigen Werte waren in der Norm.