Hallo ihr Lieben, ich habe mal eine Frage an Euch, die ihr schon länger mit MM geht: meine Mutter (ED Oktober 17, 2 Zyklen VCD, wegen heftiger PNP danach 2 Zyklen Revlimid und Dexa, gutes Ansprechen) hat seit den Revlimidgaben immer wieder erhöhte CRP Werte (weiss nicht, ob das in einem Zusammenhang steht), zeitweise um die 20 rum, waren auch schon bei 47...Im Dezember dann eine heftige Bronchitis, 3 Wochen anhaltend, nur langsame Besserung.
Wir hatten nun in den letzten drei Wochen Mobilisierung und Sammlung, alles stationär in WÜ. Sie hatte während den Neupogengaben 5 Tage lang höheres Fieber, ohne das Würzburg es erklären konnte und bekam eines der potentesten Breitspektum-Antibiotika (Meropenem), dennoch sinken die Werte immer nur vorübergehen und steigen dann wieder an. In den speziell beauftragten Blu-/Sputum-/ und Urinkulturen liess sich allerdings wohl kein Erreger nachweisen.
Allerdings hustet sie mal mehr und mal weniger stark und hatte auch kleinere Infiltrationsherde auf der Lunge, am ehesten entzündlich, sagt Würzburg. Auffällig im BB ist die Leukozytose (24000 3 Tage nach Apherese, HB von 12,4 nur noch auf 7,6

aber das ist vermutlich Folge der Therapien und Stammzellenentnahme? Finde nirgendwo Normwerte nach einer Sammlung und einen Zeitraum, in dem sich das BB wieder einigermassen regenerieren sollte. Habt ihr dazu Quellen oder Erfahrung?) und ein CRP, welches wieder von 8 auf 20 geklettert ist. Wir haben jetzt Mitte März Termin zur HD und SZT. Jemand ähnliches Thema mit unspezifischen Entzündungswerten gehabt? Procalcitonin war leicht erhöhrt im KH, aktuell habe ich keinen Wert, BSG bei 8.
Leider war die Auskunft für Angehörige in Wü nicht hervorragend und unsere Onkologin wechselt nun die Klinik.
Liebe Grüße
Ragna
(ED Oktober 2018, kommt von einem IGG von 9280, freie Kappa-L: 111,9, freie Lambda-L: 6,1, Quotient 18,34, nach den ersten beiden Zyklen VCD alles im Normbereich gewesen, jedochimmer wieder CRP erhöht)