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Margret antwortete auf Wieviel Hoffnung besteht noch??
08 Apr. 2010 09:18
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Lieber "gast J.",

bisher hat dir niemand geantwortet - wahrscheinlich weil eine Antwort durch dieses Forum nicht möglich ist und weil es schwierig ist, in dieser Lage die richtigen Worte zu finden.

Um die Situation sachlich beurteilen zu können, bräuchten wir hier mehr Informationen - aber für die sachliche Beurkteilung sind auch eher die behandelnden Ärzte zuständig, an die ihr euch wenden solltet.

Die Frage, ob es Hoffnung gibt, kann dir natürlich niemand mit Sicherheit beantworten. Meine persönliche und begrenzte Erfahrung ist, dass auch in zunächst sehr schwierigen Situationen immer wieder eine erstaunliche Regenerationsfähigkeit des menschlichen Körpers zu beobachten ist - unterstützt durch gute Ärzte und Medikamente. Das spricht für den Faktor "Hoffnung".

Andererseits ist die Summe der Erkrankungen oft so schwerwiegend, dass es keine Hilfe mehr gibt und man von einem Menschen Abschied nehmen muss.

Was kann man tun?

In beiden Fällen solltest du versuchen, so gut wie eben möglich für den Patienten und seine nächsten Angehörigen da zu sein - ob direkt am Krankenbett oder durch Unterstützung bei der Bewältigung der alltäglicher Dinge, die eben trotz aller Sorgen erledigt werden müssen. Es geht letztlich darum, dass wir für unsere Angehörigen das tun, was wir tun können - nicht mehr, aber auch nicht weiniger.

Die großen Entscheidungen über Leben und Tod liegen nicht in unserer Hand.

Euch alles Gute und liebe Grüße,
Margret

Wieviel Hoffnung besteht noch?? wurde erstellt von gast
07 Apr. 2010 00:15
  • gast
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Hallo!
Bei meiner Tante wurde im Februar 10 die Diagnose Multiples Myelom gestellt. Und seither konnte aufgrund ihres schlechten Allgemeinzustandes noch nicht mit einer geeigneten Therpie begonnen werden.
Angefangen hat es mit schlechten Blutwerten dann erfolgte die Einlieferung in das Krankenhaus mit 2 gebrochenen Lendenwirbeln. So nach und nach lese ich immer mehr Dinge auf den verschiedensten Seiten die schon früh darauf hindeuteten, doch leider kann wird es ja meist erst ziemlich spät diagnostiziert. Nach langem isolierten Aufenthalt auf der Intensivstation mit vielen Tagen im künstlichen Koma und Beatmung und dem ganzen Drumherum wurde sie nun die letzte Woche auf die Onkologie verlegt. Dort auch isoliert. Dann wurden Entzündungen auf dem Rücken entdeckt welche mit Antibiotika behandelt wurden, es kamen jedoch größer hinzu welche nun am Ostersonntag und heute in Notop's entfernt werden mussten. Dazu kommt das ihre Nieren nicht mehr arbeiten und sie einen ganz aufgeblähten Bauch hat, auch Wasser in der Lunge was ihr das Atmen erschwert. Sie will nichts mehr essen und die Ärzte sagen wohl, dass sie momentan nicht sehr viel Hoffnung haben und auch in diesem Zustand keine Therapie beginnen können, weil sie erst die anderen Dinge in den Griff bekommen müssen, obwohl diese Therapie so wichtig wäre. Ich weiß nicht ganz genau in welchem Stadium sie sich befindet ich vermute jedoch das dies das Endstadium ist. Habt ihr Erfahrungen mit ähnlichen Krankheitsverläufen beim Multiplen Myelom?? Es wäre schön wenn ich Antworten bekäme.
Es ist schlimm zu wissen, vielleicht bald schon wieder jemanden an Krebs zu verlieren. Mein Vater starb 2008 an Lungenkrebs.

Grüße J