Zum Hauptinhalt springen
13 Okt. 2017 22:26 - 13 Okt. 2017 22:27
  • Ingrid99
  • Offline
  • 168 Beiträge seit
    03 Mai 2016
Mehr
Hallo Cindarella,
willkommen im Forum.
Die Diagnose ist immer ein Schock für die Patienten und eben auch für die Angehörigen.
Bitte holt erst einmal Luft und kommt wieder zum Atmen.

Hier findest Du Erfahrungsberichte, Broschüren und kannst auch über die Suchfunktion viele Antworten finden oder eben im Forum Fragen stellen.

Anfangs ist es schwierig, das viele Neue zu dieser komplexen Erkrankung als Laie und Betroffener überhaupt zu erfassen. Nehmt euch einen Fragezettel zu den Arztgesprächen mit und geht eventuell mit.

Alles Gute wünsche ich euch
Ingrid

Die Zeit für das Glück ist Heute nicht Morgen.
Man kann das Leben nicht verlängern, aber verdichten. (R. Willemsen)

myelom.online
Letzte Änderung: 13 Okt. 2017 22:27 von Ingrid99.

13 Okt. 2017 22:22
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
Mehr
Hallo Cinderella

Willkommen im Forum

Das Stadium hat keine Aussagekraft, wenn der Patient die Therapien gut verarbeitet

Am Anfang steht immer Panik, was voll verständlich ist.

Es scheint so zu sein, dass dein Schwiegervater eine Velcade / Bortezomib Behandlung 2 mal wöchentlich bekommen hat mit Spritzen, ist schon der richtige Weg

Lese dich ein bischen ein in unserer Literaturleiste und versuch ein bischen über deinen Schwiegervater in deinem Profil aufzuschreiben, wie zbs. Alter usw.

LG

Joseph

Auf der Suche nach Erfahrungen im Stadium 3b wurde erstellt von Cindarella
13 Okt. 2017 21:30
  • Cindarella
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
Mehr
Hallo. Ich denke ich bin hier richtig.
Ich selbst habe kein Multiple Myelom aber mein Schwiegervater bekam die Diagnose am 28. September gestellt.
Wir haben damit überhaupt nicht gerechnet.
Begonnen hat alles vor ca. 7 Wochen.
Mein Schwiegervater hatte einen Arbeitsunfall. Er trug mit einem Kollegen ein Rohr. Der Kollege ließ es fallen und mein Schwiegervater hielt das Rohr weiter fest und es "schwang" ihm in die Rippen. Zunächst gingen wir alle von einer starken prellung aus. Nach einer Woche anhaltender Schmerzen ging er zum Arzt und auch da würde gesagt er hätte eine starke Prellung im Brustbereich. Er bekam Ibu 600 und Physiotherapie verordnet. Aber auch das nütze nichts und die Schmerzen wurden immer stärker. Dazu kam das er Kreislaufprobleme bekam, er nicht mehr wirklich liegen konnte und er ständig müde war. Bei der nächsten Vorstellung beim Hausarzt bekam er dann Tilidin verschrieben die aber auch nicht halfen und die Schmerzen kaum aushaltbar waren. Er nahm dann binnen von 3 Wochen 20kg ab und hatte zu all den anderen Problemen noch appetitlosigkeit und nasenbluten und er sprach als hätte er einen "frosch" im hals. Er fiel immer mehr zusammen. Vor 3 Wochen, an einem Montag, für er zur Physiotherapie. Danach rief er bei mir an und fragte nach meinem Mann. Er sollte ihn ins Krankenhaus fahren weil er es nicht mehr aushielt. (Man muss wissen das mein Schwiegervater sehr viel weg steckt). Wir haben dann aber lieber den Krankenwagen gerufen und ihn ins Krankenhaus bringen lassen. Dort wurde er mehrfach geröntgt und bekam infusionen mit Nährstofflösung und Schmerzmittel. Dort wurde dann auch endlich ein blutbild gemacht wo festgestellt wurde das seine Nierenwerte extrem schlecht sind und der Kalziumspiegel im Blut zu hoch ist, auch andere Werte waren nicht ok. Am Donnerstag dann die Diagnose Multiples Myelom.
Am Freitag wurde er dann ins Krebszentrum nach Dresden gebracht. Dort wurde eine Knochenstanze und ein ct gemacht. Er bekam dann auch gleich die 1. Chemo und wurde medikamentös eingestellt. Die Chemo wurde als Spritze verabreicht. Insgesamt waren es an den 10 Tagen im krebszentrum 4 Chemos (zumindest soweit ich weis). Ihm ging es dann auch relativ schnell etwas besser und auch die Schmerzen wurden etwas "erträglicher".
Seit Mittwoch ist er nun wieder zuhause. Als ich den Arztbrief zum Lesen bekam von meiner Schwiegermutter trieb es mir die Tränen in die Augen. Multiples Myelom Stadium 3 B. Die Knochen sind schon deutlich in mittleidenscha gezogen worden und er hat eine Niereninsufiziens die aber noch nicht mit dialyse behandelt werden muss. Er muss 11 verschiedene Medikamente nehmen. Ich hab natürlich nicht alles verstanden was in dem Brief stand aber ich weiß das dieses Stadium das schlimmste ist. Er darf auch nicht mehr wie 15kg heben.
Nächsten Montag bekommt er wieder Chemo über den Tropf aber ambulant und das die nächsten 3-4 Zyklen. Danach wird mit der hochdosischemo begonnen und eine stsmmzellentransplanation gemacht.
Wir alle haben so extrem Angst davor wie es nun weiter geht und Vor dem was noch alles kommen mag. Wir wollen noch ganz viele Jahre mit ihm haben.