Hallo,
vielleicht hat jemand im Kreise einen anregenden Gedanken.
Vor einem Jahr wurde bei mir eine MGUS diagnostiziert. Da ich unter einer starken Small Fibre Polyneuropathie mit einer Vielzahl neurologischer Defizite leide, werden immer wieder Abschnitte der Wirbelsäule mit Hilfe von MRT-Untersuchungen angeschaut.
Seit einigen Monaten quäle ich mich mit starken Rückenschmerzen rum. Nachdem nun wieder die LWS auf eine Kanalstenose untersucht wurde, habe ich den Röntgenologen unter Hinweis auf die MGUS, die Osteopenie in der LWS und die Osteoporose der Rippen gefragt, ob die Rückenschmerzen durch Wirbeleinbrüche o.ä. hervorgerufen werden könnten. Der Röntgenologe meinte darauf, dass er derartige Läsionen im Knochen nicht auf MRT-Aufnahmen, sondern nur auf CT-Bildern sehen könnte.
Der Orthopäde sah sich die MRT-Ergebnisse an und konstatierte, dass der Röntgenologe ja schreiben würde, dass keine Infiltrate vorliegen würden und er selber auf den Aufnahmen auch keine Veränderungen an der knöchernen Struktur sehen würde.
Infiltrate haben mit Deckplatteneinbrüchen in meiner Vorstellung höchstens etwas mit Einblutungen bei frischen Brüchen zu, aber ich bin halt ein Laie.
Jetzt sitze ich etwas ratlos mit Rückenschmerzen und einem Rezept für Physio da. Ist die MRT-Untersuchung nun hinreichend aussagekräftig oder nicht?
Liebe Grüße
Klaus