Guten Morgen, liebe Forumsgemeine, ich/wir sind neu hier und ich schreibe stellvertretend für meinen Mann, der am 21.08. mit Schulterschmerzen zum Orthopäden gegangen ist und mit einer Überweisung zum MRT nach Hause kam. Das MRT zeigte einen Zufallsbefund, neben einer entzündeten Sehne zeigte sich ein helles etwa 2,5 cm großes Gebilde. Danach wurde ein neues MRT mit Gabe von Kontrastmittel durchgeführt und ja, das Gebilde nimmt geringfügig Kontrastmittel auf. Danach erfolgte ein Knochenszintigramm, was außer Verschleißerscheinungen keine Ergebnisse brachte. Am selben Tag erfolgte ein CT der Schulter, was auch wieder nur das Gebilde zeigte. In dieser Praxis fiel das erste Mal der Begriff MM und seitdem ist mein Mann/wir in Sorge - die Aussage, dass es evt. die eher harmlosen Blutschwämmchen, Aussage der Ärzte, sein könnten, ist weit in den Hintergrund gerückt. Derselbe Arzt ordnete eine Blutuntersuchung an. Hier die Ergebnisse der Serumelektrophorese:
Gesamteiweiss 7,8. 6.0-8.5
Albumin 55.9 55.0-69.0
Alpha 1 3.8 2.0-7.0
Alpha 2 10.1 6.0-15.5
Beta 11.6 8.0-14.0
Gamma 18.6 11.0-18.0
M- Protein quantitativ 0,92
Mit diesem Ergebnis wurden wir verabschiedet und aufgefordert, uns in der Tumorsprechstunde Heidelberg in der orthopädischen Klinik vorzustellen und eine Biopsie machen zu lassen.
Meine Fragen: warum Orthopädie und nicht Hämatologie/Onkologie, was könnt Ihr als nächste Schritte empfehlen, wir wollen keine Zeit verlieren. Warum kein MRT des ganzen Körpers, um zu schauen, ob noch mehr Gebilde im Körper sind. Meine Mann möchte sich am liebsten zur Beobachtung direkt in die Klinik begeben. Dieses "Stückwerk" ist schwer auszuhalten. Er nimmt auch seit 2 Wochen geringfügig ab.
Vielen Dank für Eure Rückmeldung und einen schönen Tag für Euch.
PS: Den Text habe ich mit seinem Wissen erstellt, er ist nicht Forenaffin.