Liebe Doris,
willkommen bei uns. Hier wirst Du sicher in vielen Fragen Unterstützung finden, vor allem am Anfang ist es besonders schwer, sich mit Diagnose und Therapien vertraut zu machen. Aber dazu ist das Forum ja da.
Du schreibst, dass Du Dich vor den Nebenwirkungen der VCD-Therapie fürchtest. Danach scheint eine Hochdosistherapie mit anschließender autologer Stammzelltransplantation (abgekürzt HD mit SZT oder ASCT) geplant zu sein. Das gehört zu den Standard-Erstlinientherapien.
Viele der Foristen hier haben eine solche Therapie hinter sich gebracht und meist war vorher die Angst größer als die Realität. Auch jede(r) reagiert auf die Therapien anders. Allerdings ganz ohne Nebenwirkungen wird es wohl nicht abgehen.
Ich schlage Dir vor, dass Du Dir z.B. den Newsletter 2016-4 zur komplementären Therapie durchliest, der von Abmilderung möglicher Nebenwirkungen bei Chemo handelt. Hier der Link
www.myelom.org/diagnose-therapie/newsletter/archiv
Es gibt auch eine Reihe von Antiübelmitteln. Das solltest Du mit Deinen Ärzten besprechen.
Als Mutmacher solltest Du vielleicht auch in den Erfahrungsberichten nachlesen, dort z.B. "Wir machen das, wir schaffen das...."
Alles in allem: Ohne Therapie geht es nicht. Du musst Deinem Myelom eins auf die Mütze geben. Also, nur Mut!
Beste Grüße
Lisa