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miregal antwortete auf Suche MEINEN Weg - Helft Ihr mir?
03 Sep. 2022 15:19
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Zu Isatuximab SC gibt es bereits erste Studienergebnisse, hat bisher keine Nachteile erbracht
library.ehaweb.org/eha/2022/eha2022-cong...Asearch%3Disatuximab

Lebensfroh antwortete auf Suche MEINEN Weg - Helft Ihr mir?
30 Aug. 2022 10:46
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Vielen Dank für's Teilen eures Wissens. ... diese Informationen und Erklärungen helfen mir sehr!
Die mir angebotene Studie soll prüfen, ob Isatuximab subkutan oder per Infusion gegeben werden soll.
LG an Alle

miregal antwortete auf Suche MEINEN Weg - Helft Ihr mir?
29 Aug. 2022 01:40 - 29 Aug. 2022 01:43
  • miregal
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In USA sind sie uns ja in der Myelomforschung immer etwas voraus, vgl diese 4-fach Studie mit Isatuximab.
clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04430894
Was ich damit sagen will, die Studie ist darauf ausgerichtet, dass nicht jeder die Hochdosischemo zu machen braucht, da die Vorbehandlung ggf. schon als ausreichend betrachtet wird und gegen die Risiken einer SZT/HD abgewogen wird.. Vlt. kommt was ähnliches nach Deutschland, wenn das dein Onkologe bereits ankündigt. Bleibende Schäden sind meistens der Knochenverlust sowie Nierenschäden, den das Myelom selbst hervorruft wenn man zu lange wartet. Auch eine Chemotherapie, insbesondere Hochdosis belastet den Körper, auch wenn er danach wieder regeneriert. Ich hatte mich in der Smouldering phase erkundigt, die Onkologin meinte eine Hochdosischemo erhöht das biologische Alter um 10 Jahre. Allerdings kann man ganz ohne Behandlung auch bald den Gänseblümchen beim Wachsen zuschauen, allerdings von unten.
Revlimid und Antikörper gelten als relativ gut verträglich ohne bleibende Schäden. Die älteren Substanzen Thalidomid und Bortezomib verursachen Nervenschäden, die nur teilweise regenerieren
Wenn du Angst vor Nebenwirkungen hast, sind Studien in neuen Medikamentkombinationen eigentlich gut geeignet, da einerseits die Einzelwirkstoffe bereits erprobt sind und damit das Risiko einschätzbar, zum anderen du sehr engmaschig untersucht wirst, deutlich mehr wie als Kassenpatient in einer Standardbehandlung (z.B. MRD Bestimmung, regelmäßige MRT und/oder PET/CT, ). Das Entscheidende an Studien ist jedoch die Aussicht auf die neuesten hochwirksamen Medikamente, und da ist die Entwicklung rasant. Am Ende musst allerdings Du entscheiden
Letzte Änderung: 29 Aug. 2022 01:43 von miregal.

Doris2460 antwortete auf Suche MEINEN Weg - Helft Ihr mir?
27 Aug. 2022 21:51
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Ich, 62 Jahre im Februar 2021 diagnostiziert, habe die HD und die SZT gemacht, die SZT war nicht schön, aber erfolgreich und ich würde es wieder machen. Ich nehme jetzt nur Leonidamid und alle 8 Wochen Zometa. Leonidamid soll im Schnitt die remisonsfreie Zeit um 6 Jahre verlängern und wer weiß, was bis dahin an neuen Therapien möglich ist. Finde diese Medikamente akzeptabel, wenn sie mein Leben verlängern.

Kann mich z. Zt. nicht über meine Lebenqualität beschweren, habe die Halskraus, das Korsett und den Rollator hinter mir gelassen. Ich kann meine Hochbeete pflegen, meine vielen Grills bedienen, habe auf der Hochzeit meiner Tochter bis zum Ende durchgehalten und kann meinen 11 Wochen alten Enkel hochheben und ein bisschen tragen, (hoffe, es dauert noch ein bisschen, bis er zu schwer wird :) ).

Ich hatte die Chance in eine Studie zu kommen und mich dafür entschieden, denke es war für mich richtig, allerdings sind bei der Studie zu div. Zeitpunkten KMP s vorgesehen, die ich mit Schlafspritze problemlos hinter mich gebracht habe.

Kann aber auch verstehen, wenn man es anders sieht. Wenn du dich im Moment gegen die Transplantation entscheidest, so ist es doch vielleicht eine Überlegung wert, ob du nicht trotzdem die Stammzellensammlung machen willst, dann kannst du zu jedem Zeitpunkt auf die Stammzellen zurückgreifen.

Ich wünsche dir, dass du den für dich richtigen Weg findest

liebe Grüße

Doris

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

Lebensfroh antwortete auf Suche MEINEN Weg - Helft Ihr mir?
27 Aug. 2022 19:43 - 27 Aug. 2022 20:03
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Hallo Jenny, Markus, Miregal und danke für eure bisherigen Reaktionen!!

Oh, ich bin grad völlig planlos!!
Alternativ wurde mir eine Studienteilnahme im Kürze angeboten.

Wenn ich richtig verstanden habe mit Isatuximab und drei weiteren Wirkstoffen.
Trotz meiner 67 Jahre!!
Und als Ersttherapie, ohne dass ich Risikopatientin bin!!!!! Was sagt Ihr dazu!??

Aber egal ob DRD oder die Transplantation müsste ich über viele Jahre nebenwirkungsreiche ErhaltungsMedikamente nehmen und ggf. bleibende Schäden haben. Ich hoffte, das zumindest wäre nach der HD nicht mehr so nötig. Was spricht dann für die risikoreicher HD/Transplantation in euren Augen?

Bei welcher Entscheidung werde ich meine Lebensqualität bestmöglich halten????? Immer mein Alter im Blick.

Wer hat denn die ein oder andere dieser Therapien gemacht? Ich bin grad echt völlig überfordert. Mir fehlen die passenden Kriterien für mich!

Danke für euer Mitdenken, auch wenn nur ich entscheiden kann. Ich schätze euer Erfahrung teilen SEHR!

LG Lebensfroh
Letzte Änderung: 27 Aug. 2022 20:03 von Lebensfroh.

miregal antwortete auf Suche MEINEN Weg - Helft Ihr mir?
27 Aug. 2022 08:49
  • miregal
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Ja es ist schade, dass die zugelassenen Behandlngen für Transplantation und ohne unterschielich sind, und Carfilzomib immer noch nicht in der Erstlinie zugelassen ist. Man weiß halt leider nicht, was individuell am Besten anspricht. (weil die ganzen Kurven die gezeigt werden, nicht auf 0 runterfallen, sondern immer noch 10...30% ohne Rückfall bleiben. Gretchenfrage ist, wie kann man vorab feststellen ob man zu diesen Lucky guys gehört, die auch mit einer leichten Behandlung durchschlagenden Erfolg haben?) Solange rät Prof. Einsele ja zum Holzhammer 4-fach und Transplantation, um möglichst viele langfristig positiv zu behandeln und dann viele Jahre behandlngsfrei zu halten. Also ich bin eigentlich auch HD Gegner, auch wenn ich sie letztlich doch gemacht habe, Komplikationen gab es sowohl bei der Sammlung als auch bei der Hochdosis. Aber darauf kommt es nicht an. Wenn man die Statistiken anders aufbereitet nach anderen Kriterien, kommt man wahrscheinlich auf die angepasste Behandlungsdauer/Intensität. Was ich meine, wenn man alle Patienten aus der FORTE Studie nimmt die MRD- erreicht haben, und diese dann in den Armen vergleicht, sieht die Statistik anders aus. Oder alle mit Hochrisiko weglässt. Oder nur Patienten mit bisher indolenten Verlauf aufnimmt, und.und und.... Das wird ja jetzt wie genannt bereits untersucht, als Nachfolge sozusagen der FORTE Studie (nicht in D). Wenn ich nochmal die Wahl hätte, würde ich mit vollem Programm anfangen und dann bei Erfolg (MRD-) aussteigen, solange es eben dauert.
Welche Hochdosistherapie wird eigentlich Lebensfroh alternativ zu DRD angeboten?