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Stani antwortete auf na, wo gibt es denn so was
16 Sep. 2024 19:37
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Danke Ma und miregal!

Zytogenetik wird scheinbar auch nicht standardmäßig gemacht. Das einzige Mal (dass ich davon weiß) hatte mein Mann eine bei der Erstdiagnose.
Vielleicht sollte ich es diesmal auch nicht so genau wissen wollen.....Hochrisikogenetik, IgA und extramedulläre Manifestation des Myeloms, sind alles keine beruhigenden Faktoren, um eine lange Wirksamkeit der Car-T-Zelltherapie zu erwarten.
Ende September ist die nächste KMP. Dann wird sich zeigen, was es bedeutet, dass er plötzlich wieder Paraprotein hat. Allerdings IgG lambda, statt IgA lambda. Noch hält es die Myelomspezialistin für eine Wiederherstellungsreaktion des Immunsystems.....
Wie immer heißt es warten.

Euch alles Gute und lieber Gruß- Eva

Mapoli antwortete auf na, wo gibt es denn so was
16 Sep. 2024 10:59
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Hallo Eva,
die Genveränderungen beziehen sich auf die Myelomzellen, wenn ich es richtig verstanden habe. Bei MRT negativ sind mit der Messemethode / Sensitividät der Messmethode keine Myelomzellen mehr nachweisbar, somit kann auch keine Genetik daraus erfasst werden. Wenn die Myelomzellen aber wieder wachsen sollten, kann aus diesen wieder die Genetik bestimmt werden.
Bei den Vorträgen in Heidelberg am Wochenende wurde in einem der Foren gesagt, dass an unterschiedlichen Stellen im Körper sogar unterschiedliche genetische Zusammensetzungen der Myelomzellen vorhanden sein können.
Darum macht es vermutlich Sinn, immer vor Beginn der Therapie und im Rezidiv die Genetik zu bestimmen. Sie kann sich im Laufe der Myelomerkrankung verändern.
LG
Ma

miregal antwortete auf na, wo gibt es denn so was
13 Sep. 2024 19:05
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Na ja, bei MRD- kannst du nichts mehr "messen" - Das muss immer vor der Behandlung passieren. Wenn du nur einen Gendefekt hast, wird er auch beim Wiederauflammen vorhanden sein. Und vielleicht zusätzliche Änderungen. In meinem Standardrisko FISH analyse stand was von partiellen Genänderungen. Das Myelom war also schon heterogen. Was davon noch übrig ist, werde ich erst im Rezidiv sehen . Bei CART wäre ich insofern vorsichtig, da sich die genetisch manipulierten T-Zellen zu neuen Krebsarten entwickeln können. Da kam kürzlich ein rote Hand Brief als Warnung heraus, dass die hinzugekommenen Lymphome o-ä. aus den manipulierten T-Zellen hervorgegangen sind, also das manipulierte Erbgut aufwiesen. Aber auch andere Immunsuppressiva wie Lena können Sekundärkrebserkrankungen hervorrufen. Mutationen gibt e simmer, und mit herabgesetzten Immunsystem können sie sich vermehren und werden nicht körpereigen elimiert

Stani antwortete auf na, wo gibt es denn so was
13 Sep. 2024 11:13
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Danke, miregal!

Weißt Du was mir letzt jemand verklickern wollte, auf meine Frage nach einem neuen Befund Zytogenetik?
Ich wollte nämlich genau das wissen, wie die Hochrisikosituation sich entwickelt hat....
Mit einer MRD- seinen auch alle Hochrisiko- Genveränderungen verschwunden.....
Hm....ich dachte bisher immer, die wären in jeder Zelle und nicht nur im Paraprotein. Hat nur nicht mehr viel Sinn gemacht, nach der Ansage, diese Annahme zu erörtern....

Hast Du dazu Ideen?

miregal antwortete auf na, wo gibt es denn so was
13 Sep. 2024 05:39
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Hallo Eva,
es ist richtig dass die MRD Bestimmung aus einer Biopsie nur den gewählten Punkt analysiert. Das ist auch bei vielen der Patienten so ok, weil dies der Prozentsatz ist, bei dem die Myelomzellen sich diffus im Knochenmark ausbreiten. Ganz anders bei einem Plasmozytom und extramedullärem Befall, wo sich entweder gar keine oder nur Herde im Knochenmark befinden. Es gibt auch Untersuchungen, die MRD- mit Ergebnissen aus MRT bzw PETCT verglichen- und da gibt es durchaus Abweichungen.
Die schnelle Rückfallrate ist darauf wie bei anderen späten Therapien darauf zurückzuführen, dass resistente Klone übrigbleiben. Je weiter das Myelom fortgeschritten ist, umso heterogenr sind die Myelomzellen durch die fortschreitenden Mutationen. Und eben auch aggressiver werdend, was die Vermehrung angeht. Wird CART erstmal bei der Erstbehandlung bei fitten Patienten ohne Hochrisiko angewendet, wird die Statistik anders aussehen.

Stani antwortete auf na, wo gibt es denn so was
12 Sep. 2024 21:46
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Hallo, miregal,
wenn ich das mit der MRD- bei der Car-T-Zelltherapie so verfolge, scheint mir das, zumindest bei dieser Therapie, kein Garant für eine lange Remission zu sein, wenn auch ein starker Hoffnungsschimmer dafür. Sie überprüfen auffällig oft, ob diese MRDnegativ anhaltend ist.

Ich kann ja Deinem Gedankengang gut folgen, aber hast Du eine Erklärung dafür, dass bei Einigen das Myelom trotz MRD- ziemlich schnell zurück kommt?

Die KMP erwischt doch immer nur die Zellen an einer Stelle des Körpers. Wird es da so anders sein als bei den Proben für die Zytogenetik? Das Ergebnis ist genau für diese Stelle des Körpers? Anders könnte ich mir das jetzt nicht erklären und unsere Myelomspezialistin schien mir auch dieser Auffassung zu sein.

Lieber Gruß- Eva