Liebe Ramona,
Schmerzen sind immer sehr individuell. Das mit den Tips ist natürlich immer so eine Sache. Ich kann nur von mir berichten und wie ich damit umgehe. Wenn du auf mein Profil schaust, wirst du feststellen, dass ich mit meinen Wirbelbrüchen grausame Schmerzen hatte. Ich hatte aber einen hervorragenden Orthopäden und Schmerztherapeuten. Für die akuten Schmerzen ging bei mir nichts ohne hochkonzentrierte Opiate, die ich aber wieder ausschleichen mußte, um in keine Abhängigkeiten zu geraten. Danach habe ich dann noch bis 8 Tabletten Novalgin genommen. Danach stellte der Orthopäde zur Disposition: Wenn der Schmerz kommt Schmerztabletten oder Bewegung. Bewegung hätte den Vorteil, die gestresste Leber zu entlasten. Bei mir funktioniert das. Ich nehme seit Februar keine Schmerzmittel mehr. Setzen Schmerzen ein, gehe ich auf mein Laufband oder walke 30 Minuten. Hinzukommt, dass ich auch sonst moderat Sport mache ( was halt geht) zb. Frühgymnastik, Schwimmen und Fahrradfahren. Natürlich wäre es wichtig zu wissen, ob die Schmerzen durch weitere Osteolysen verursacht werden oder - wie ich bei mir vermute - vor allem durch meine Brüche instabil gewordene Wirbelsäule und die dadurch verknäulten Fascien und den Muskelabbau. Ich habe jetzt immer noch Schmerzen beim Umdrehen im Bett und im Lumbosakralgelenk, besonders beim Aufstehen in die Sitzposition oder beim Einsteigen ins Auto. Dazu wurde mir gerade - in Absprache mit meiner Onkologin - leichtes Rudern empfohlen. Meine Empfehlung für dich wäre daher neben deinem Onkologen zusätzlich einen guten Orthopäden aufzusuchen.
LG Jo