Hallo,
wissen oder nicht wissen - das ist hier die Frage.
Ich möchte gut informiert sein, aber nicht, wenn ich ganz dicht am Ende bin. Vielleicht ist das feige, aber ich habe so in der Akte vermerken lassen. Über die Jahre des Wissens um das MM ist es mir gelungen, eine relative Gelassenheit anzuarbeiten, das ist Lebensqualität erhöhend und für die Familie besser ertragbar.
Da ich Verdacht auf Osteoporose durch familiäre Vorbelastung hatte über Jahre, baute ich eine Selbsthilfegruppe für O. auf und leitete sie über 8 Jahre( häufig Rückenschmerzen, Rucksen, und andere für uns MM-ler nicht wünschenswerte Therapien folgten). Der Spezialist unseres Ortes kam nicht auf die Idee, die bundesweit für Osteoporose empfohlene Standarddiagnostik durchzuführen.
Es wäre so leicht gewesen, die für O. dringend empfohlene Elektrophorese anzuordnen, sie hat dann ja auch 2004 das Dilemma gezeigt.
Interessant ist dabei, zufällig fand ich in einer meiner Blutuntersuchungskopien von 1993 eines Haemo-Professors , daß damals bereits die entscheidenden Werte weit außerhalb der Norm waren. Ja, so ist das mit der Arbeitsmoral der Menschen.
Was hätte das Wissen vor 15 Jahren geändert??? 10 Jahre Verunsicherung und Angst - Auf jeden Fall aber hätte ich mich weder rucksen, noch so intensiv physiotherapieren lassen. Aber was solls!
Ich bewundere Euer detailliertes Wissen um Eure Befunde. Kann man verlangen, immer ein e Befundkopie zu bekommen?
Danke für Eure ausführlichen informativen Beiträge.
Es ist sonnig an der Küste, ab er jetzt Gruß an alle
Elisea