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joseph antwortete auf Infiltration Knochemnmark
09 Nov. 2016 14:53
  • joseph
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Hallo Charlie

Hier mal eine Richtung ===> Asekretorisches MM: Bei dem asekretorischen MM findet sich eine negative Immunfixation im Serum und im Urin. Die Befunde der Projektionsradiografie und der Knochenmarkzytologie sowie -histologie sind jedoch typisch für ein MM. ===> weiterlesen

www.onkodin.de/e2/e80834/e81297/e81298/

Wie Christine geschrieben hat, ich bin einer der wenigen ohne monoklonalen Pik , .......... aber ohne IGG-Einfluss !!! was bei deinem Mann nicht der Fall zu sein scheint bei mehr als doppelt so hohem IGG als der zulässige Höchstwert

LG

Joseph

Charlie antwortete auf Infiltration Knochemnmark
07 Nov. 2016 11:07
  • Charlie
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    04 August 2026
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Hallo,

vielen Dank für die schnellen Antworten.

Um ein Risiko MM handelt es sich bei meinem Mann hoffentlich nicht. Der Gedanke, dass bei der Stanze in ein "Nest" gestochen wurde kam mit auch schon. Oder noch banaler, hat man womöglich beim Wiederverwenden des ersten Briefes nur vergessen, den entscheidenenden Wert zu überschreiben (naja, das wäre wohl zu simpel).
Die weiter Therapie ist so, wie Klaus beschrieben hat, besprochen. Also die bisherigen 3 Zyklen als Induktionschemo und dann weiter mit Hochdosis und autologer Stammzellspende. Meine Befürchtungen sind nur, dass bei einer noch nicht ausreichenden Reduzierung der Myelomzellen noch weitere Zyklen nach diesem Schema erforderlich wären. Die bisherige Therapie ging mit erheblichen neuropathischen Problemen und sehr großer körperlicher Schwäche einher, die auch heute, fast 6 Wochen nach der letzten Gabe von Bortezomib, keinen Deut besser geworden sind.

Aber es hilft ja nun nichts, die Ergebnisse und das anschließende Gespräch mit dem Onkologen müssen wir wohl erst mal abwarten. Eure Hinweise hinsichtlich der aussagekräftigen Werte habe ich notiert und werde sie dann ansprechen. Bis hierhin danke für die Tipps.

christine antwortete auf Infiltration Knochemnmark
07 Nov. 2016 07:30 - 07 Nov. 2016 09:47
  • christine
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Der IGGBlutwert ist nicht ausschlagkräftig und man wartet deshalb auch nicht darauf. Aber der sicher hinterfragte "Free light" Test kann den Verlauf zT (60% aller Patienten) zeigen. 1-3 % aller Patienten haben asekretorisches MM, im Verlauf der Krankheit steigt die Zahl zudem ein wenig.

25% Nachweis in der Stanze ist natürlich nicht so gut, allerdings ist so eine Untersuchung nie 100% korrekt, weil es sich unter Umständen um "Nester" handeln könnte.

Methoden wie MRT und PET Ct können ein Ansprechen auch beststätigen.

Hat dein Mann ein Risiko MM? Das könnte Ausschlag auf das etwas zähe Ansprechen der Therapie geben.

Ich meine, Joseph hat ein asekretorisches MM! Der wird dir sicher noch viel besser antworten können.

www.myelomabeacon.com/deutsch/2011/10/26...es-multiples-myelom/
Letzte Änderung: 07 Nov. 2016 09:47 von christine.

klaus99 antwortete auf Infiltration Knochemnmark
06 Nov. 2016 19:29 - 06 Nov. 2016 19:46
  • klaus99
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    05 Februar 2014
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Hallo Charlie,
erst einmal herzlich willkommen im Forum.

Zu deiner Frage:
Die Infiltration des Knochenmarks mit Myelonzellen ist eigentlich für die Bestimmung des Verlaufs einer Therapie wenig aussagekräftig. Viel wichtiger sind die Veränderungen der myelomspezifischen Parameter im Blut und Urin (Imungluboline, Leichtketten, etc.). Insofern verstehe ich das Vorgehen eures Onkologen nicht so richtig, dass er erst als zweiten Schritt eine Blutuntersuchung machen lässt, obwohl diese erstens einfacher, schneller und deutlich weniger belastend für den Patienten ist und zweitens für die Entwicklung einer Therapie verlässlicher Werte liefert.

Bei mir wurde nur bei der Erstdiagnose zur konkreten Klassifizierung des Stadiums und für zytogenetische Erkenntnisse eine Stanze gemacht. Eine weitere wurde ca. 100 Tage nach der Stammzellentransplantation gemacht, weil sie im Rahmen des Screening zur Aufnahme in eine Studie vorgeschrieben war. Wurde bei deinem Mann denn auch eine zytogenetische Bestimmung der Myelomzellen gemacht?

Hinsichtlich der Veränderung der Wertedarf man m.E. nach 3 Zyklen auch noch nicht so viel erwarten, nur die Info, inwieweit man auf die Behandlung grundsätzlich anspricht. Ich gehe auch davon aus, dass die jetzige Therapie als Induktionschemo mit dem Ziel einer Hochdosistherapie mit autologer Stammzellentransplantation gedacht ist. Hat euer Onkologe euch denn auch schon diese Therapie genauer beschrieben oder hat er noch überhaupt keinen Therapieweg besprochen. Da würde ich auf jeden Fall konkret nachhaken.

Wartet erst einmal ab, wie sich die IgG- und Kappa-Werte im Blut und Urin entwickelt haben.

Liebe Grüße
Klaus

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Letzte Änderung: 06 Nov. 2016 19:46 von klaus99. Begründung: Ergänzung

Infiltration Knochemnmark wurde erstellt von Charlie
06 Nov. 2016 12:08
  • Charlie
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Hallo an die erfahrenen Teilnehmer,
ich bin nämlich hier völlig neu.
Mein Mann ist an multiplem Myelom erkrankt, welches im Juli diesen Jahrs festgestellt wurde (25%ige Infiltration des Knochenmarks, asekretorisch, IgG 29 g/l, Kappaketten 129 mgl/l, Duri-Salmon III, ISS 1). Nach 3 Zyklen mit Bortezomib, Doxorubicin und Dexamethason sollte nun mit einer Knochenstanze der Erfolg der bisherigen Therapie und davon abhängig das weiter Vorgehen besprochen werden. Bei dem Termin für das entsprechende Gespräch sagte der behandelnde Onkologe, die Stanze hätte eine 25%ige Infiltration ergeben. Wir waren fassungslos, ist ja der gleiche Wert, wie vor der Behandlung. Um sich ein genaueres Bild zu machen, hat er noch eine Blutuntersuchung angeordnet (Ergebnis liegt noch nicht vor), wo insbesondere der aktuelle IgG-Wert bestimmt werden soll.
Irgenwie frage ich mich die ganze Zeit, ob es möglich ist, dass der Wert bei der Knochenstanze der gleiche ist, trotz der doch sehr potenten Medikamente. Außerdem, wie aussagekräftig ist bei der Einschätzung "asekretorisch" der Blutwert?
Liebe Grüße und schon mal vielen Dank für erhellende Antworten, Charlie