Hallo an die erfahrenen Teilnehmer,
ich bin nämlich hier völlig neu.
Mein Mann ist an multiplem Myelom erkrankt, welches im Juli diesen Jahrs festgestellt wurde (25%ige Infiltration des Knochenmarks, asekretorisch, IgG 29 g/l, Kappaketten 129 mgl/l, Duri-Salmon III, ISS 1). Nach 3 Zyklen mit Bortezomib, Doxorubicin und Dexamethason sollte nun mit einer Knochenstanze der Erfolg der bisherigen Therapie und davon abhängig das weiter Vorgehen besprochen werden. Bei dem Termin für das entsprechende Gespräch sagte der behandelnde Onkologe, die Stanze hätte eine 25%ige Infiltration ergeben. Wir waren fassungslos, ist ja der gleiche Wert, wie vor der Behandlung. Um sich ein genaueres Bild zu machen, hat er noch eine Blutuntersuchung angeordnet (Ergebnis liegt noch nicht vor), wo insbesondere der aktuelle IgG-Wert bestimmt werden soll.
Irgenwie frage ich mich die ganze Zeit, ob es möglich ist, dass der Wert bei der Knochenstanze der gleiche ist, trotz der doch sehr potenten Medikamente. Außerdem, wie aussagekräftig ist bei der Einschätzung "asekretorisch" der Blutwert?
Liebe Grüße und schon mal vielen Dank für erhellende Antworten, Charlie