Hallo Steffi,
Willkommen im Forum. Die Diagnose ist noch ziemlich frisch. Es WIRD wieder besser!
Mein Mann hatte bei Diagnose 90 % KM-Infiltration, mit genetischem Hochrisikoprofil. Das war im Juni 2008

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8mg Palladon, ist ein Retard-Präparat, das heißt es wird gleichmäßig langsam ausgeschüttet, so dass eine erträgliche Basis errreicht werden sollte. Ich meine es gibt noch 16 mg, d.h. wie die Ärztin schon sagte, es ist noch Spielraum nach oben. So viel wie nötig erhöhen, aber nicht mehr. 8 + 4 mg wären damit der nächste Schritt.
1,3 mg Palladon ist ein schnellwirkendes Präparat. Wichtig ist, dass er eine gute Basis hat, akute Spitzen kann man dann mit dem schnellwirkenden Palladon zusätzlich abfangen.
Außerdem besteht die Möglichkeit, auch noch mit anderen Schmerzmitteln zu kombinieren. Mein Mann bekam damals noch Paracetamol und Saroten beispielsweise; letzteres ein Antidepressiva, welches aber laut Arzt in Kombination auch schmerzdämpfend wirkt. Also, nicht locker lassen; Schmerzen machen mürbe.
Bei einer Bestrahlung erfolgen ... hm ... ob man das so sagen kann? - punktuell winzige Verbrennungen. Dadurch wird ein Heilungsprozess ausgelöst, der Knochenstoffwechsel angeregt. Der Knochen heilt schneller, Schmerzen werden abgebaut. Die Aussagen, wie schnell das passiert, waren hier schon recht unterschiedlich. Manche Patienten berichteten, dass schon nach den ersten Sitzungen Linderung zu spüren war. Bei einem Vortrag wurde gesagt, dass der Knochenheilungseffekt durch die Bestrahlungen bis zu 12 Wochen nach Abschluss der Behandlung anhält.
Dein Vater fragt nicht viel. Das kann ich nachvollziehen. Die Schmerzen und so eine Diagnose sind erst mal schon ein Genickschlag. Mach ihm Mut. Es geht wieder aufwärts!
Euch alles erdenklich Gute
Monika